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            <title>Landesdelegiertenversammlung: Anträge</title>
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                        <title>KLIMA-1neu: Der Schutz unseres Klimas beginnt in Rheinland-Pfalz</title>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2016 war global betrachtet das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Nach 2014 und 2015 stellt 2016 damit das dritte Wärmerekordjahr in Folge dar. Im vergangenen Winter gab es so wenig Polareis wie noch in keinem Winter seit Beginn der Klimaaufzeichnungen. Seit 1979 hat das dicke, mehrjährige Eis stark abgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine globale Erwärmung von zwei Grad gilt als Schwelle, bei deren Überschreiten die Folgen des Klimawandels wie Gletscherschmelzen, Dürren oder Überschwemmungen verheerend wären. Die Gefahr, dass erste – nicht mehr rückgängig zu machende – „Kipp-Punkte“<a href="#sdfootnote1sym"><sup>1</sup></a> überschritten werden, wächst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schon jetzt ist damit zu rechnen, dass mindestens 200 Millionen Menschen fliehen müssen, weil sie durch den steigenden Meeresspiegel und die Ausbreitung von Wüsten ihre Heimat oder ihre Ernährungsgrundlage verlieren. Unter Wassermangel werden allein in Afrika bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 250 Millionen Menschen leiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch hier in Rheinland-Pfalz machen sich die ersten Auswirkungen der aufziehenden Klimakrise bemerkbar. In den vergangenen 130 Jahren ist die langjährige Jahresmitteltemperatur in Rheinland-Pfalz um ca. 1,4 °C angestiegen. Extreme Wetterereignisse wie die Hitze- und Trockenperiode im Sommer 2015 und Starkregenereignisse im Frühsommer 2016 sind erste Anzeichen für den stattfindenden Klimawandel. In der Landwirtschaft kommt es dadurch vermehrt zu empfindlichen Ertragseinbußen. Die Starkregenereignisse und Sturzfluten haben auch in einzelnen Kommunen große Schäden verursacht. Darüber hinaus verstärkt die Zunahme von Hitzetagen und Tropennächten die Wärmeinseln in den Städten. Für die Bevölkerung steigt die gesundheitliche Belastung dadurch deutlich an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Von Paris nach Marrakesch: Chance für das Klima </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach vielen Jahren klimapolitischer Stagnation ist es 2015 gelungen, unter 195 Staaten ein global verbindliches Klimaabkommen abzuschließen: Im Vertrag von Paris wurde vereinbart, den globalen Temperaturanstieg „deutlich unter 2 °C, möglichst unter 1,5 °C“ im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu halten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weltweit wurde dieser Vertrag als ein Zeichen der Hoffnung aufgenommen, dass der ausreichende Schutz des Weltklimas doch noch gelingen kann. Die einzelnen Staaten haben sich verpflichtet, über ihre Klimaschutzpläne und -erfolge zu berichten. Darüber hinaus kamen die Länder überein, dass die Industriestaaten in Zukunft arme Staaten beim Klimaschutz und der Anpassung an die Erderwärmung unterstützen werden. Die Vertragsstaaten verpflichten sich, alle fünf Jahre ihre geplanten nationalen Klimaschutzbeiträge bekannt zu geben. 92 Länder bzw. Länderorganisationen haben das bisher getan.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bis jetzt vorgelegten Selbstverpflichtungen der Staaten würden dazu führen, dass die Welttemperatur um 3,4 °C steigt. Jeder Staat und jede Region ist deshalb dazu aufgefordert, weit höhere Anstrengungen zur Verminderung der Treibhausgas-Emissionen zu unternehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Bundesregierung versagt bei der Energiewende und dem Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der im Jahr 2000 eingeleiteten Energiewende und dem beschlossenen Atomausstieg war die Bundesrepublik einst Vorreiter in Sachen Erneuerbare Energien und Klimaschutz. Vor 10 Jahren ließ sich die Kanzlerin als „Klimakanzlerin“ feiern und galt als Antreiberin in Sachen internationalem Klimaschutz. Davon ist nicht mehr viel geblieben. Statt in Klimaschutz und Strukturwandel zu investieren, setzt die Bundesregierung weiter auf Kohlekraftwerke und weigert sich, einen Zeitpunkt für den Kohleausstieg zu beschließen. Der Energiewende hingegen erweist sie einen Bärendienst, indem sie mit den letzten Veränderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) den Ausbau des Ökostroms langsamer und teurer gemacht hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der Novelle von 2017 ist der Ökostromausbau in Deutschland um mehr als die Hälfte gegenüber dem Trend der letzten Jahre abgebremst worden. Mit hochbürokratischen Ausschreibungsmodellen und insgesamt zehn Ausbaudeckeln für Erneuerbare Energien wird der Ökostromausbau förmlich abgewürgt und die Bürger-Energiegenossenschaften aus dem Markt gedrängt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Unsicherheit, ob man im Ausschreibungskampf letztlich zum Zuge kommt, dürfte viele Bürgerinnen und Bürger ebenso von Investitionen abschrecken wie die drohenden Strafzahlungen, wenn ein Projekt trotz Zuschlags nicht realisiert werden kann, weil etwa Naturschutzgründe dagegen sprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die fortwährende Belastung des Eigenstroms aus PV-Anlagen, Biogas-Anlagen, hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen mit der EEG-Umlage bestraft diejenigen Gewerbetreibenden und Mittelständler, die ihren eigenen Strom sauber erzeugen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein ähnlicher Irrsinn zeigt sich bei den verschiedenen Doppelbelastungen (Umlagen und Entgelte) für Power-to-Gas-Anlagen, die insbesondere bei der Speicherung von überschüssigem Erneuerbaren Strom in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen sollen. Hier brauchen wir statt der Belastung des Bezugsstroms mit allen Umlagen und Abgaben geeignete Marktzugangsbedingungen, damit Erneuerbares Gas als flexible Regelenergie eingesetzt werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der von Bundesumweltministerin Hendricks vorgelegte „Klimaschutzplan 2050“ wurde durch das Eingreifen des damaligen Bundeswirtschaftsministers Gabriel bis zur Unkenntlichkeit geschliffen und verdient den Namen nicht. Deutschland verpflichtet sich zwar, seine CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 90 % zu reduzieren; die aufgelisteten Maßnahmen reichen jedoch in keiner Weise aus, um dieses Ziel zu erreichen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Bundesregierung hält weiterhin schützend ihre Hand über die klimaschädliche Kohle und bezeichnet sie sogar als „Übergangstechnologie“. Der Kohleausstieg wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Dabei verstopft der Kohlestrom die Netze, was zu Lasten der Erneuerbaren Energien geht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ein effektiver CO2-Emissionshandel wird weiterhin blockiert. Ein dringend notwendiger Mindestpreis pro Tonne CO2 wird nicht mehr verfolgt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine Wärmewende gibt es bei der Bundesregierung nicht einmal in der Planung geschweige denn in einer heute schon dringend nötigen Umsetzung. Lediglich die <em>aktive</em> Förderung fossiler Heizungen soll 2020 auslaufen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Verkehrswende bleibt weiterhin unklar. Auch hier sind konkrete Maßnahmen Fehlanzeige. Stattdessen wird die Lösung des Problems weiter vertagt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ausbau des ÖPNV und des SPNV bleiben Stiefkinder, es gibt keine Anreize zur Verlagerung von Gütern auf die Schiene.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Keine steuerliche Gleichstellung des Klimakillers Flugverkehrs. Vielmehr wird mit jährlich bis zu 50 Milliarden Euro klima- und umweltschädliches Verhalten in Deutschland durch Steuernachlässe oder direkte Subventionen “belohnt“. Es findet sich, anders als vom Bundesrat beschlossen, kein Zeitpunkt, ab dem nur noch emissionsfreie PKW zugelassen werden dürfen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit diesem „Nicht-Plan“ werden nicht nur die nationalen CO2-Einsparverpflichtungen für das Jahr 2020 krachend verfehlt, sondern auch die Ziele für die Jahre 2030/2050 sind so nicht zu erreichen. Es zeigt sich einmal mehr: Ohne Grüne Regierungsbeteiligung bleiben Klimaschutz und Energiewende auf der Strecke. Wir brauchen für Europa und Deutschland ein umfassendes sektorenübergreifendes Konzept, welches alle Treibhausgas-Einsparungen zusammenführt, alle Effekte berücksichtigt und so Optimierungspotenzial aufzeigt. Neben Energieerzeugung und –einsparung inklusive dem Wärme und Kältebereich, dem Verkehr, müssen Landwirtschaft, Ernährung, Gebäudeeffizienz bei Neubau und Altbeständen gedacht und vernetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Rheinland-Pfalz geht voran – wir leiten die sektorenübergreifende Energiewende ein</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die GroKo im Bund spektakulär versagt, geht Rheinland-Pfalz weiter voran. Mit der Regierungsübernahme 2011 haben wir die Stromwende in diesem Land vorangetrieben. 2016 hatten die Erneuerbaren Energien in Rheinland-Pfalz bereits einen Anteil von ca. 47 % an der Erzeugung und ca. 32 % am Stromverbrauch. Grüne haben in Rheinland-Pfalz viel erreicht - unter den süddeutschen Bundesländern sind wir führend bei Ausbau der Windenergie. Ca. 6 % aller Windenergieanlagen in Deutschland stehen in Rheinland-Pfalz, und etwa 7 % der installierten Leistung steht hier.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Rheinland-Pfalz fördern wir innovative Technologien: Beispiele sind die Biomethan-Einspeiseanlage in Pirmasens, die europaweit größte Power-to-Gas-Anlage in Mainz, das Birkenfelder Altholz-Heizkraftwerk, das Strom für etwa 20.000 Haushalte (ca. 60 Mio. kWh) und Wärme für ca. 3.700 (16 Mio. kWh) Haushalte erzeugt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Energieagentur berät seit 2012 Kommunen, Unternehmen und Bürger*innen zu allen Fragen der Energiewende. Sie ist in der Fläche mit acht Regionalbüros vertreten. Mit dem Energieatlas hat die Energieagentur ein Monitoring-Tool geschaffen, das die Umsetzung der Energiewende auf kommunaler Ebene zeigt. Hier werden der Stromverbrauch ebenso wie der Bau, die Planung und Genehmigung von Erneuerbaren-Energie-Anlagen dargestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Klimaschutzgesetz wurde bereits 2014 ein gesetzlicher Rahmen für den Klimaschutz geschaffen. Kernstück ist das ressortübergreifende Klimaschutzkonzept (KSK). Dieses ist im Koalitionsvertrag 2016 bestätigt worden. Rheinland-Pfalz bekennt sich weiterhin zum Ausbau der Erneuerbaren Energien, zum Klimaschutz und zum zügigen Kohleausstieg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Klimaschutzkonzept enthält 100 Klimaschutzmaßnahmen in einzelnen Sektoren. Es zeigt Möglichkeiten, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen. Das Klimaschutzkonzept wird in regelmäßigen Abständen angepasst werden, es ist ein „lebendiges“ Werk. Als einziges Landesklimaschutzgesetz haben wir GRÜNE das verankern können, was heute der gesamte Planet anstrebt. Darauf können wir stolz sein. Jetzt wollen wir weiter gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den kommenden Jahren wollen wir vor allem Klimaschutz und Energiewende auf der kommunalen Ebene fördern und ausbauen. Denn durch Energieimporte fließen jährlich Milliarden Euro aus Rheinland-Pfalz ab, die der regionalen Wertschöpfung verloren gehen. Aus diesem Geld wollen wir lieber Aufträge für das lokale Handwerk generieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der rot-gelb-grünen Regierung ist der Einstieg in die Wärmewende ein Schwerpunkt. Fast 40 % des Primärenergieverbrauchs gehen auf das Konto der Wärme oder Kälteerzeugung. Der Großteil dieser Energie wird durch fossile Energieträger bereitgestellt und ist damit mitverantwortlich für Treibhausgas-Emissionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem im Februar 2017 vorgestellten Wärmekonzept für Rheinland-Pfalz bündeln wir Maßnahmen, die zur Energieeinsparung und Umstellung der Wärmeversorgung auf Erneuerbare Energien sorgen. Davon profitieren nicht nur Umwelt- und Klimaschutz, sondern auch die Verbraucher, Kommunen und Handwerksbetriebe. So steigern wir die regionale Wertschöpfung und werden unabhängiger von teuren fossilen Energien. Die Landesregierung unterstützt die Kommunen bei der Erstellung von energetischen Quartierskonzepten, Nahwärmenetzen und stellt Förderung für Sanierungsmanager bereit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch für Rheinland-Pfalz soll in Zukunft verbindlich gelten: Keine klimaschädlichen Investitionen mit Landesmitteln!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bekämpfung des Klimawandels ist ein Querschnittsthema über alle Politikfelder. Neben Klimaschutzmaßnahmen zur CO2-Minimierung müssen auch die Finanzanlagen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung im Fokus stehen. Das bedeutet unter anderem auch, dass die Finanzpolitik des Landes sich neben ökonomischen auch an Kriterien der Nachhaltigkeit orientieren muss. Der Landtag hat deshalb auf unsere Initiative bereits im September 2016 beschlossen, eine Divestment-Strategie für Rheinland-Pfalz auf den Weg zu bringen. Damit wollen wir als eines der ersten Länder alle direkten und indirekten klimaschädlichen Investitionen in Kohle, Öl- und Gas aus dem Landeshaushalt und den Landesbeteiligungen ausschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir das Finanzministerium auf, bei der anstehenden Novelle des Pensionsfonds des Landes Rheinland-Pfalz ökologische, soziale und wirtschaftliche Anlagerichtlinien einzuführen. Vorbild hierfür können der Nachhaltigkeitsindex der Stadt Berlin oder auch der Index der Bundesbank sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit neuen Förderprogrammen wie Zukunftsfähige Energieinfrastruktur für kommunale LED-Beleuchtung unterstützt das Land Kommunen bei der Umstellung ihrer alten ineffizienten Straßenbeleuchtung auf stromsparende LED-Beleuchtung. Das spart den Kommunen Geld und verringert CO2-Emissionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für ein Energiesystem, das zu 100% auf Erneuerbaren beruht, brauchen wir intelligente Netze, intelligentes Lastmanagement und Speichertechnologien. Die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und das Saarland entwickeln mit dem Projekt „Designnetz“ gemeinsam eine Blaupause für die Energiewende. Im Fokus steht die Frage, wie die erneuerbaren Energien effizient in das Energiesystem der Zukunft integriert werden können. In Rheinland-Pfalz wird dabei das Zusammenspiel von Erzeugungsüberschüssen an erneuerbarer Energie im ländlichen Raum und dem hohen Energiebedarf in urbanen Regionen untersucht</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den Klimaschutz in Rheinland-Pfalz weiter voranzubringen, fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Kommunen müssen bei der Erstellung von Energiebilanzen unterstützt werden. Nur mit Daten und Fakten können Klimaschutzkonzepte sinnvoll erstellt und ihre Umsetzung überprüft werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Für die Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden ein bundesweit einheitliches Gebäudeenergiegesetz, auf dessen Basis ein effektiver Vollzug gewährleistet werden muss.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Elektromobilität muss durch Ausbau der Ladeinfrastruktur voran gebracht werden. Wir fordern die Landesregierung auf, mit den relevanten Akteuren (Energieversorger, Raststätten) in Kontakt zu treten, um mit einem abgestimmten Konzept Rheinland-Pfalz elektrisch mobil zu machen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Bundesebene setzen wir uns dafür ein, dass:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>der Ausbau Erneuerbarer Energien endlich wieder vorangetrieben wird und die unsinnigen Deckel aus dem EEG entfernt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch Erneuerbaren Stroms abgeschafft wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die überbordenden bürokratischen Hemmnisse im derzeitigen EEG durch einfache, verständliche Regelungen zu ersetzen, die Bürger*innen wieder Teilhabe an der Energiewende ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Verordnung zur Grünstromvermarktung verabschiedet wird, mit der echter Erneuerbarer Strom kostenneutral direkt an Bürger*innen vermarktet werden kann.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Investitionen in Speicher nicht dadurch behindert werden, dass Speicher mit zusätzlichen Umlagen und Entgelten belastet werden nund stattdessen ihre netzdienliche Nutzung ermöglicht wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Sanierungsquote im Gebäudebestand deutlich verbessert wird, indem Zuschüsse für strukturierte energetische Sanierungen gewährt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Klimaschutzgesetz verabschiedet wird, welches sämtliche Sektoren zu substanziellen Treibhausgas-Einsparungen verpflichtet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#sdfootnote1anc">1</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 22 May 2017 16:49:46 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KLIMA-2NEU: Paris 2015 – Marrakech 2016 – Berlin 2017: Der Schutz unseres Klimas braucht Afrika</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Paris_2015__Marrakech_2016__Berlin_2017_Der_Schutz_unseres_Klimas_b-43307</link>
                        <author>Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel), Dietmar Rieth (KV Südwestpfalz), Ulrike Höfken (KV Bitburg-Prüm), Anne Spiegel (KV Speyer), Manfred Seibel (KV Südwestpfalz), Bernd Schumacher, KV Südwestpfalz), Eckard Wiendl (KV Vulkaneifel), Rupertina Engel (KV Mayen-Koblenz), Peter Kallusek (KV Südliche Weinstraße), Elisabeth Bröskamp (KV Neuwied), Uwe Bröskamp (KV Neuwied), Rudi Trossen (KV Bernkastel-Wittlich), Gertrud Weydert (KV Bernkastel-Wittlich), Ronald Maltha (KV Mayen-Koblenz), Marian Engel (KV Mayen-Koblenz), Ulrich Bock (KV Mayen-Koblenz), Michael Henke (Kreisverband Bad Kreuznach), Dr. Natalie Wendisch (KV Ahrweiler);</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Weltklimakonferenz von Marrakech hat gezeigt: Klimaschutz funktioniert nur weltweit. Viele afrikanische Länder sind schon heute besonders stark von den Folgen des Klimawandels wie Trockenheit, Ausweitung der Wüsten, Überschwemmungen, Dürren und Missernten betroffen. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) kommt einer Studie zu dem Ergebnis, dass Regionen des Kontinents mit hoher Wahrscheinlichkeit unter mehreren Folgen (Überschwemmungen, Dürren, Missernten) des Klimawandels gleichzeitig leiden werden. Aktuell warnt das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen vor einer drohenden Hungersnot aufgrund einer langanhaltenden Dürre in vier ostafrikanischen Ländern. 20 Millionen Menschen sind akut davon bedroht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Folgen der Erderwärmung sind bereits heute oft auch Ursachen von Unruhen, Bürgerkriegen und Kriegen. Die Anzahl der Flüchtlinge aus Afrika steigt seit Jahren ständig an und wird noch weiter stark zunehmen, wenn wir nicht schnell und entschieden die Vermeidung, Begrenzung und Bekämpfung von Fluchtursachen ganz oben auf der politischen Agenda verankern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die EU, andere Industrieländer, aber auch Sachwellenländer wie China erpressen die afrikanischen Staaten, Abkommen zu ratifizieren, obwohl es massiven Widerstand in den Länder selbst gibt. Für uns GRÜNE stehen viele dieser Verhandlungen im Widerspruch zum Anspruch einer nachhaltigen Entwicklung. Sie gefährden die eigenständige Ausbildung einer afrikanischen Industrie und die regionale Landwirtschaft. Viele afrikanische Staaten liefern Rohstoffe oft zu Bedingungen, die nichts mit nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung zu tun haben und ihre Märkte werden mit subventionierten , überflüssigen oder gefährlichen Produkten überflutet. So hat z.B. die örtliche Geflügelzucht gegen unsere hochsubventionierten Hähnchenflügel keine Chance. Die Arbeitsplätze in der dortigen Landwirtschaft gehen dauerhaft verloren, mit drastischen Folgen für die dort lebenden Menschen! In den meisten Ländern südlich der Sahara hat die Nahrungsmittelproduktion in den letzten drei Jahrzehnten auch deshalb nicht mit dem Bevölkerungswachstum Schritt halten können. Weitere Gründe waren die mangelnde Unterstützung der landwirtschaftlichen Entwicklung und die massive Korruption unter den Eliten. Bei deren Bekämpfung wollen wir helfen und den Aufbau einer nachhaltigen, produktiven Landwirtschaft in den Entwicklungsländern unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Fluchtursache Klimawandel</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass die Folgen des Klimawandels als Ursachen von Fluchtbewegungen anerkannt werden. Ziel muss sein, die Lebensbedingungen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge zu verbessern und Fluchtursachen zu bekämpfen. Dazu müssen die westlichen Industrieländer wirtschaftliches Handeln mit der Erreichung von Entwicklungszielen, der Achtung der Menschenrechte und der Einhaltung der internationalen Sozial-, Arbeits-, Umweltschutzabkommen und in Einklang bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE wollen erreichen, dass die Bundesrepublik endlich die auf europäischer Ebene vereinbarten 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens in die Entwicklungszusammenarbeit investiert. Im Rahmen des Klimaanpassungsfonds des Pariser Abkommens müssen zusätzlich Programme für eine klimaverträgliche Entwicklung und die erforderlichen Anpassungen an die Folgen des Klimawandels aufgelegt werden. Im Gegensatz dazu will die aktuelle Bundesregierung Gelder für Pariser Klimaanpassungsfonds auf das Budget für globale Entwicklungszusammenarbeit anrechnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Aktivitäten auf dem Gebiet der Entwicklungszusammenarbeit der Industriestaaten und der internationalen Organisationen müssen besser koordiniert und wo immer möglich gemeinsam umgesetzt werden. Wir GRÜNE wollen auch die Chancen nutzen, die eine global verantwortliche Verbraucherschutzpolitik eröffnet. Sie kann für einen nachhaltigen Konsum und fairen Handel sensibilisieren. Zudem kann sie Druck auf Unternehmen ausüben, damit diese Verantwortung für die Menschen in den Produktionsländern ebenso wie für die Erreichung globaler Klimaschutzziele übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die deutsche Entwicklungspolitik muss sich stärker um die Unterstützung leistungsfähiger und nachhaltiger Wirtschaftsstrukturen vor Ort bemühen, um Wertschöpfung in den afrikanischen Ländern zu ermöglichen und die Bevölkerung mit menschenwürdigen Arbeitsplätzen zu versorgen. Zur Entwicklung von Infrastruktur und zur Finanzierung einer auf CO<sub>2</sub>-Vermeidung orientierten Wirtschaft müssen den afrikanischen Staaten die erforderlichen und zugesagten Geldmittel zur Verfügung gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Partnerschaft Ruanda – Rheinland-Pfalz nutzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rheinland-Pfalz mit seiner langjährigen Partnerschaft zu Ruanda hat gute Voraussetzungen zur Zusammenarbeit, aber auch eine große Verpflichtung, der es gerecht werden muss. Ruanda hat in Afrika in der Klimapolitik eine Vorreiterrolle, die es zu stärken gilt. So kam es im Oktober 2016 zum Kigali-Abkommen, einem Meilenstein für den Klimaschutz. Das Abkommen, das von den Industriestaaten ein schnelleres Umsteuern verlangt als von Entwicklungsländern, kam nach einem nächtlichen Verhandlungsmarathon in der ruandischen Hauptstadt Kigali zustande. Der Kompromiss wurde als der größte Erfolg seit dem Ende des Pariser Klimagipfels von Ende 2015 gewertet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne wollen den Menschen vor Ort auf IHREM richtigen Weg helfen und sie unterstützen. Die Möglichkeiten dazu bietet unsere Partnerschaft, zum Nutzen der Menschen in Ruanda, zum Nutzen des globalen Klimaschutzes sowie zur Unterstützung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Der nächste Entwicklungsschritt in Afrika hat das Potential, ein gesamtes – das fossile – Zeitalter zu überspringen und direkt in eine klimaneutrale Zukunft zu führen, mit den lokal vorhandenen Ressourcen, mit den Menschen vor Ort. Die Rheinland-Pfälzer*innen können sich mit ihrem besonderen Erfahrungsschatz von 35 Jahren Partnerschaft mit Ruanda einbringen und die Fortentwicklung betreiben. Daher streben wir eine Zusammenarbeit mit den afrikanischen Staaten auf Augenhöhe an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Energieverbrauch pro Kopf in Ruanda ist einer der niedrigsten der Welt. Lediglich 18 Prozent der Bevölkerung haben Zugang zu Elektrizität, in ländlichen Gebieten sogar weniger als 2 Prozent. Ein Großteil der Elektrizität wird mit Wasserkraftwerken gewonnen. Trotzdem musste das Land bisher Energie importieren, vor allem Schweröl und Diesel. Aber die Bevölkerung wächst rasant und damit auch der Bedarf an Energie. Die Elektrizitätsnetze sind oftmals veraltet und störanfällig. Stromausfälle sind immer noch an der Tagesordnung. Über 95 Prozent des ruandischen Energiebedarfs werden bislang von den traditionellen Brennstoffen Holz und Holzkohle gedeckt – überwiegend für die Nahrungszubereitung in den ländlichen Haushalten. Dies geht einher mit großflächigen, nicht nachhaltigen Rodungen und CO<sub>2</sub>-Emissionen bei der Produktion von Holzkohle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Regierung Ruandas setzt für die Zukunft auf eine dezentrale und erneuerbare Energieversorgung. So hat das ruandische Infrastrukturministerium 333 Stellen benannt, an denen kleine und Mikro-Wasserkraftanlagen sinnvoll sind. Deren Erzeugung soll weitgehend in das nationale Stromnetz einge­speist werden. Schnell ausbaufähig sind vor allem autonome Anlagen(„Off-Grid“), mit denen entlegene ländliche Gebiete mit Strom versorgt werden sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Photovoltaik-Anlagen hat Ruanda in Ostafrika bereits die Nase vorn: Anfang 2015 konnte mit 8,5 MW die größte Anlage dieser Art in Ostafrika eingeweiht werden. In Verbindung damit ist das weltweit größte dezentrale Strom-Speichersystem in Bau. Damit sollen bei Stromausfällen die Wasserpumpen eines Landwirtschaftsprojektes weiter mit Elektrizität versorgt werden. Neben diesem Großbetrieb kommt Photovoltaik-Technik bislang vornehmlich in ländlichen Gesundheits- und Erziehungsinstitutionen zum Einsatz, die somit Strom versorgt werden können. Ruanda hat ferner ein Windkraftpotenzial, das für Pumpanlagen, Mühlendienste und die allgemeine Stromversorgung genutzt werden kann. Hinzu kommt ein geothermisches Potenzialzwischen 170 bis 340 MW.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die riesigen – gesundheitsbedrohenden wie klimaschädlichen – Mengen an Methangas aus dem Kivu-See sollen zur Energiegewinnung genutzt werden. Damit würde sich deren klimaschädliches Potential sehr stark verringern und eine mittelfristig drohende eruptive Freisetzung größerer Gasmengen verhindert werden. Technisch ist dies ein kompliziertes und schwieriges, aber notwendiges Vorhaben, für dessen sichere Durchführung Fachkräfte mit herausragendem Knowhow gebraucht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ruanda ist ein kleiner, aber hocheffizienter und gut vernetzter afrikanischer Zentralstaat mit einem weitreichenden Glasfasernetz, mit einer gut ausgebildeten jungen Bevölkerung (12 Pflichtschuljahre) und beispielsweise auch mit einer ambitionierten Politik der Müllvermeidung (wirksames, gesetzliches Plastiktütenverbot). Durch eine geringe Korruptionsrate (zweitbester Platz im afrikanischen Ranking), eine hohe Effizienz der Staatsorgane, deutliche Verbesserungen auf dem Gebiet der inneren und äußeren Sicherheit sowie durch Aufgeschlossenheit gegenüber deutschen und europäischen Unternehmen bestehen für die Entwicklungszusammenarbeit gute Voraussetzungen. Allerdings ist Ruanda auch im Jahr 2017 kein Vorbild bei der Verwirklichung von Grundrechten und Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit den „Secondary Cities“ gibt es für Ruanda einen Plan, jenseits der Hauptstadt Kigali in den vier Provinzen klimaneutrale Städte (Wohnen und Gewerbe) in der Größenordnung von je ca. 50.000 Einwohner/innen zu errichten. Bei der praktischen Umsetzung sind Zwangsumsiedlungen absolut auszuschließen, die funktionierenden sozialen Gemeinschaften in den Ursprungssiedlungen müssen erhalten werden können. Bei der Umsetzung sollen Anreize für die Menschen geschaffen werden, um die Angebote anzunehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Menschen in Afrika brauchen eine Entwicklungspolitik die sich stärker um die Unterstützung eines leistungsfähigen, nachhaltigen und inklusiven Privatsektors vor Ort bemühen und die eine Wertschöpfung in den afrikanischen Ländern ermöglicht um der Bevölkerung menschenwürdige Lebensbedingungen zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der Unterstützung beim Aufbau einer öffentlichen Infrastruktur im Verkehrs- und Energiebereich und zur Finanzierung einer auf CO2-Vermeidung orientierten Wirtschaft, müssen den afrikanischen Staaten die erforderlichen und zugesagten Finanzierungen im Rahmen des Internationalen Klimaschutzabkommens von Paris auch bereitgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die schrittweise Übernahme und Implementierung der “EU Normenfamilie“ (entwickelt in den der 28 EU Staaten) in die technischen, wirtschaftlichen und verbraucherschutzrechtlichen Zusammenhänge in Afrika, hätte zur Folge das es eine systematische Wirkung für eine planbare wirtschaftliche und infrastrukturelle Entwicklung in Afrika und deren erleichterten Zugang zu den weltweiten Märkten geben würde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deutschland und die EU müssen Afrika in diesem Sinne durch Bereitstellung und Zusammenarbeit beim gemeinsamen Aufbau von Technologiekompetenz und Wissen für klimabedingte Anpassungsmaßnahmen, Emissionsreduktion und den Umbau, behilflich sein um zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise auch in Afrika zu kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zusammenarbeit für Entwicklung und Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens ist ein Umbau der weltweiten Energiesysteme notwendig. Dies kann nur gelingen durch internationalen Wissensaustausch und Kooperation unter Berücksichtigung lokaler Bedingungen und Herausforderungen. Die Bundesrepublik trägt dabei auch globale Verantwortung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rheinland-Pfalz mit seiner langjährigen Partnerschaft zu Ruanda hat gute Voraussetzungen, das Land bei der Entwicklung einer dezentralen, klimafreundlichen und nachhaltigen Energieversorgung zu unterstützen. Wir können einen Beitrag dazu leisten, dass sich Ruanda zu einem klima- und energiepolitischen Vorbild unter den afrikanischen Ländern entwickelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE werden uns mit allen unseren Möglichkeiten dafür einsetzen, dass</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>anerkannt wird, dass Folgen des Klimawandels zunehmend Ursachen von Fluchtbewegungen sind und die Bundesrepublik ihre Außen-, Wirtschafts- und Entwicklungspolitik für Afrika konsequent an Zielen des Klimaschutzes zur Verbesserung der Lebensbedingungen wie auch zur Bekämpfung von Fluchtursachen ausrichtet,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Bundesrepublik die humanitäre Hilfe für Afrika deutlich erhöht sowie zügig die Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit auf ein Niveau anhebt, das den europäisch und international vereinbarte Zielen entspricht, wobei die so ermöglichten Programme besser mit den anderen Staaten und internationalen Organisationen koordiniert werden müssen,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Bundesrepublik und die EU Afrika durch Bereitstellung und Zusammenarbeit beim gemeinsamen Aufbau von Technologiekompetenz und Wissen für klimabedingte Anpassungsmaßnahmen, Emissionsreduktion und den Aufbau einer nachhaltigen Wirtschaftsweise unterstützen,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die bundeseigene Förderbank KfW aufhört, Kohlekraftwerke zu finanzieren, sondern stattdessen ihr Engagement für erneuerbare Energien weiter verstärkt,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Bundesrepublik den für Deutschland versprochenen Anteil von etwa 10 Prozent am 100 Mrd. US-Dollar Fonds für die internationale Klimafinanzierung bereitstellt,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rheinland-Pfalz im Rahmen der erfolgreichen Partnerschaft mit Ruanda einen Fokus auf den Bereich Erneuerbare Energien, Umwelttechnologie und Ressourcenschutz legt, um dem Land beim Ausbau der Erneuerbaren Energien zur Seite zu stehen.</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 May 2017 00:28:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>HBS-7: Ulrike Höfken (KV Bitburg-Prüm)</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Ulrike_Hoefken_KV_Bitburg-Pruem-62486</link>
                        <author>Landesvorstand</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Ulrike_Hoefken_KV_Bitburg-Pruem-62486</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Ulrike_Hoefken_KV_Bitburg-Pruem-62486/viewimage?sectionId=1145" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich möchte gerne die GRÜNEN in der Mitgliederversammlung der HBS vertreten und bitte Euch daher um Eure Stimme.<br>
Durch meine Erfahrungen in der Erwachsenenbildung und in den Friedensinitiativen habe ich mich seit 1990 als Parteisprecherin im Rahmen des Bildungswerks rheinland-pfälzischer Initiativen engagiert, aus der die rheinland-pfälzische HBS hervorgegangen ist. Die Idee, dass Initiativen im Land auf dem Bereichen Ökologie, erneuerbare Energien, Frieden und Frauenrechte sich mit einander vernetzen und damit stärker in das Land hineinwirken, wollte ich unterstützen.<br>
Darum geht es mit auch heute noch. Die HBS leistet im Land, im Bund und auch international eine hervorragende Arbeit. Ein Grund dafür ist, dass sie eine Plattform für Menschen bereitstellt, Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen in einer Vielzahl von grünen Themenbereichen zu teilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Verlauf meines politischen Lebens habe ich auf vielen Ebenen des politischen Handelns gearbeitet, von der Kommunalpolitik bis hin zu mehreren Weltklimagipfeln. Ich habe viele beeindruckende Menschen kennengelernt, die sich für die grüne Sache in hohem Maße engagieren. So ist im Laufe der Zeit ein engmaschiges Netzwerk entstanden.<br>
Gerade die gegenwärtigen Erfahrungen zeigen, wie wichtig diese Bildungsarbeit ist, um den Bürger*innen unserer politisches Arbeiten für eine ökologische und gerechtere Zukunft zu vermitteln. Wir stehen an einem entscheidenden Punkt, um die großen Zukunftsfragen, wie die Energiewende, der Natur- und Umweltschutz, die Verkehrswende, die soziale Gerechtigkeit, die Stärkung der Verbraucherrechte, der Erhalt unserer europäischen Standards und fairer Handel, konsequent anzugehen.<br>
Daher möchte ich meine Erfahrungen und Kontakte gerne in die Stiftung einbringen und sie in ihrer Bildungsarbeit unterstützen.<br>
Ich will einen Beitrag dazu leisten, dass die rheinland-pfälzische Stiftung ihre Arbeit in den Themenbereichen Ökologie und Klimaschutz intensivieren kann und freue mich daher, wenn Ihr mir Eure Stimme gebt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele grüne Grüße<br>
Eure Uli</p></div></div><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 May 2017 13:03:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>HBS-9: Tabea Rößner (KV Mainz)</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Tabea_Roessner_KV_Mainz-51274</link>
                        <author>Landesvorstand</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Tabea_Roessner_KV_Mainz-51274</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Tabea_Roessner_KV_Mainz-51274/viewimage?sectionId=1145" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Bewerbung als GRÜNES Mitglied in der Mitgliederversammlung der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,<br>
ob auf Delegationsreisen, als Referentin oder Konferenzteilnehmerin – die Heinrich-Böll Stiftung begleitet mich auf vielen Ebenen, und ich begleite und unterstütze die Arbeit der Stiftung seit vielen Jahren. Sie leistet wichtige Arbeit in anderen Ländern, engagiert sich in der Friedenspolitik und der Entwicklungszusammenarbeit, unterstützt in autokratischen Staaten Menschenrechtsaktivist*innen und entwickelt Konzepte der nachhaltigen Entwicklung und ökologisch-sozialen Erneuerung unseres Landes. Auch in Rheinland-Pfalz verstehe ich die HBS vor allem als Think Tank im grünen Kontext. Sie leistet einen Bildungsauftrag, beleuchtet politische Themen und bietet eine Plattform für wichtige gesellschaftliche Debatten. Diese Arbeit ist nicht nur für uns GRÜNE wertvoll, sie ist gesamtgesellschaftlich elementar.<br><br>
In der nächsten Mitgliederversammlung der Heinrich-Böll-Stiftung will ich die Schnittstelle zwischen der Bundesebene und der Arbeit der Stiftung in Rheinland-Pfalz sein. Oft finden Themen, die im Raumschiff Berlin beschlossen werden, nur wenig bis gar keinen Widerhall in der Gesellschaft. Gerade in dieser Legislaturperiode mussten wir als kleinste Oppositionsfraktion im Bundestag erfahren, wie schwierig es ist, mit unseren Konzepten durchzudringen. Ich möchte in der Mitgliederversammlung der HBS dringliche Themen auf die Agenda setzen, Veranstaltungskonzepte anregen und die Arbeit der Stiftung mit meiner Erfahrung und meinen Kontakten unterstützen und bereichern.<br><br>
Als Schnittstelle will ich auch die Anliegen, die Erkenntnisse und Wünsche der Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz in den politischen Diskurs der Bundestagsfraktion einbringen. Über viele Jahre verfügt die HBS über ein umfassendes Bildungsangebot, das es auszubauen und dessen Reichweite zu erhöhen gilt. Wir müssen Konzepte entwickeln, wie wir die Arbeit und Diskussionen in der Stiftung weiter nach außen tragen und mehr Menschen für die Angebote gewinnen können. Das macht Stiftungsarbeit im grünen Kontext aus.<br><br>
Die Arbeit der Stiftung will ich als Mitglied in der Mitgliederversammlung der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz gerne begleiten. Darum bitte ich Euch um Eure Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure<br>
Tabea</p></div></div><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>geb. 7.12.1966, zwei Kinder</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Studium: Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Magister-Abschluss, Aufbaustudium Journalismus, Öffentliches Recht</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>bis 2009 freie Journalistin, Redakteurin und CvD in diversen Medien, insbes. ZDF, HR und RTL</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 1986 Mitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 2009 Mitglied des Bundestags, Sprecherin für Medien, Kreativwirtschaft und digitale Infrastruktur der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Obfrau im Kultur- und Medienausschuss, stellv. Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, stellv. Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, stellv. Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2001-2006 Landesvorstandssprecherin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2004-2012 Stadträtin in Mainz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitgliedschaften: Rheinhessen gegen Rechts, Gegen das Vergessen, BUND, Greenpeace, VCD, Initiative gegen Fluglärm Mainz, BI WIR gegen Bahnlärm, VAMV, Europa-Union, ver.di, Open Ohr, Meenzer Drecksäck</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 May 2017 12:11:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KLIMA-3NEU: Maßnahmen einer GRÜNEN Landwirtschaft zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Massnahmen_einer_GRUeNEN_Landwirtschaft_zur_Umsetzung_des_Pariser_Klimaa-38895</link>
                        <author>LAG Landwirtschaft und Verbraucherschutz (beschlossen am: 28.03.2017)</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Massnahmen_einer_GRUeNEN_Landwirtschaft_zur_Umsetzung_des_Pariser_Klimaa-38895</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im völkerrechtlich verbindlichen Weltklimaabkommen von Paris hat sich die Staatengemeinschaft zu einer Begrenzung der Erwärmung auf deutlich unter</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2 Grad Celsius und Anstrengungen, um eine Begrenzung auf 1,5 Grad zu erreichen verpflichtet. Dafür sollen die globalen Treibhausgasemissionen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts Netto-Null betragen. Nur durch aufschreiben der Klimaschutzziele werden sie sich nicht erfüllen lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders für Industriestaaten bedeutet dies eine vollständige Dekarbonisierung aller Sektoren bis zum Jahr 2050. Diesen Beschluss gilt es in Rheinland-Pfalz und Deutschland durch die Schaffung entsprechender gesetzlicher Rahmenbedingungen umzusetzen. RLP hat mit seinem Klimaschutzgesetz und Klimaschutzkonzept schon die ersten Schritte eingeleitet. Je früher der Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieressourcen eingeleitet wird, desto kosteneffizienter wird diese Umstellung von statten gehen und desto größer sind die wettbewerblichen Vorteile für die gesamte Wirtschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Allein die Energiewende reicht dazu nicht aus, es braucht auch die anderen Wirtschaftsbereiche – auch die Landwirtschaft. Dazu braucht es eine Agrarwende hin zu einer Landwirtschaft, die umwelt-, tier- und klimafreundlich arbeitet. Gerade die Landwirtschaft ist auf die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen angewiesen. Die Landwirtschaft ist heute schon leidtragende der Klimakrise. In den vergangenen Jahren mussten Bäuerinnen und Bauern Ertragsausfälle verkraften durch Wetterextreme wie Dürre, Hagel und Starkregen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Art und Weise, wie in einem überwiegenden Teil der Landwirtschaft gewirtschaftet wird, wird sich die Klimakrise weiter verschärfen so dass der relative Beitrag der Landwirtschaft an den THG-Emissionen in Deutschland weiter steigen wird. Dabei bestehen viele Möglichkeiten, wie der gesamte Sektor zum Klimaschutz beitragen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für eine realistische Einschätzung der Emissionen, die durch die Landwirtschaft in Deutschland bzw. Rheinland-Pfalz verursacht werden, muss man den vorgelagerten Bereich (beispielsweise die Dünge- und Pestizidherstellung), den freiwerdenden Kohlenstoff zum Beispiel bei der Umwandlung von Moorböden in Ackerland und den Kraftstoff- und Energieverbrauch miteinbeziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders ins Gewicht fallen dabei:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Methan-Emissionen aus der Rinderhaltung; wobei Rinder, die auf der Weide gehalten werden, zugleich unerlässlich dafür sind, CO<sub>2</sub>-bindendes Grünland zu erhalten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>entstehende Lachgasemissionen bei der Düngung und</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>freiwerdende Emissionen bei der Umwandlung von Grünland und Moorböden in Ackerflächen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In dieser Berechnung fehlt jedoch die große Menge an Treibhausgasen, die sich dadurch ergibt, dass in anderen Teilen der Welt Futter angebaut wird für die Tiere in der hiesigen Landwirtschaft – und zwar auf satten 2,5 Millionen Hektar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Bündnis 90/Die Grünen ist klar: Die industrielle Landwirtschaft ist mitverantwortlich für die Klimakrise und ihre weltweiten Folgen wie Dürren, Stürme, Hochwasser und die Zerstörung der Lebensgrundlagen von Menschen in allen Teilen der Welt. Und die Landwirtschaft kann zugleich zum Teil der Lösung werden. Echter Klimaschutz kann nur dann erreicht werden, wenn die Landwirtschaft ihre Verantwortung ernst nimmt und in die Anstrengungen einbezogen wird, unser Klima zu schützen. Gutachten zeigen das Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt und der Bauernverband mit ihrer Meinung falsch liegen, die Landwirtschaft in Deutschland könne von einer fortschrittlichen Klimapolitik verschont werden – unter anderem mit dem absurden Argument, deutsche Agrarexporte trügen zur Sicherung der Welternährung bei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen und werden uns dieser Herausforderung stellen. Wir haben aber keine Zeit mehr zu verlieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimaschutz durch eine grüne Landwirtschaft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen eine Agrarwende – hin zu einer grünen Landwirtschaft, die das Klima, die Tiere und die Umwelt schützt. Auf dem Weg dorthin müssen wir die richtigen Stellschrauben drehen. Dazu zählt unter anderem ein Klimaschutzgesetz auf Bundesebene, das für alle Wirtschaftsbereiche Klimaschutzziele bis 2050 samt Zwischenzielen vorgibt und sie so in die Verantwortung nimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Folgende Schritte wollen wir gehen, um eine klimafreundliche Agrarwende zu erreichen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Tierhaltung – Klasse statt Masse </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen eine Tierhaltung die auf Qualität setzt. Für die gegenwärtig praktizierte Tierhaltung haben wir in Deutschland nicht die Ackerflächen, um Futtermittel umweltverträglich anzubauen. Weiter haben wir nicht die Flächen um die anfallenden Güllemassen so auszubringen, dass sie von Pflanzen und Boden tatsächlich in einem verträglichen Maß aufgenommen werden können. Aus unserer Sicht sollte daher eine Begrenzung der Tierzahl auf zwei Großvieheinheiten pro Hektar durch die Agrarförderung das Ziel sein. Außerdem gehören Kühe, Ziegen und Schafe für uns auf die Weide. Wiederkäuer sind hervorragend zur Bewirtschaftung und dem Erhalt von wertvollem Grünland geeignet. Eine solche Haltung gliedert sich optimal in eine bäuerliche standortgebundene Landwirtschaft ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Moorböden schützen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Nutzung der Moorböden müssen wir einschränken. Sie dürfen nicht mehr umgebrochen oder entwässert werden, sämtliche Zuschüsse zur Entwässerung solcher Böden und Direktzahlungen für Ackerbau auf Moorböden müssen gestrichen werden. Wir müssen in den Ländern Moore schützen und erhalten. Regenerierbare Moorböden wollen wir dauerhaft wiedervernässen. Wo stark degradierte Moorböden nicht mehr wiedervernässt werden können, unterstützen wir eine extensive Nutzung, z.B. als Streuobstwiesen oder Weiden für Rinder, Ziegen oder Schafe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rheinland-Pfalz leistet hier schon einen wichtigen Beitrag für mehr biologische Vielfalt und den Schutz unseres Klimas. Im rheinland-pfälzischen Klimaschutzkonzept ist die Renaturierung von Moorflächen ein wichtiger Maßnahmenblockbestandteil. So wurden bisher schon zwei EU-LIFE-geförderte Projekte zur Renaturierung von Mooren erfolgreich umgesetzt. In der Aktion Grün – dem neuen Landesprogramm zur Umsetzung der rheinland-pfälzischen Biodiversitätsstrategie ist der Aufbau und die Umsetzung eines Moorschutzschutzprogramms verankert. Das Moorschutzprogramm besteht aus 2 Säulen – der Moor-Erfassung mittels Kataster und der Moor-Renaturierung. In 2017 werden in einem ersten Schritt 10 Hektar Moorflächen in der Nationalparkregion wiedervernässt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Extensives Grünland erhalten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Wiesen und Weiden ihren Nutzen für das Klima zu erhalten, wollen wir ihren Umbruch beenden. Mit dem neuen Landesnaturschutzgesetz aus 2015 setzt RLP diese Forderung bereits um. Es dürfen keine artenreichen Wiesen und Weiden mehr umgebrochen werden. Erhalten hat oberste Priorität – denn auch wenn Grünland zum „Ausgleich“ neu angelegt wird, wird dabei im ersten Jahr nur halb so viel Kohlenstoff im Boden fixiert, wie bei Umbruch freigesetzt wird. Das ist auch eine Bundesaufgabe. Wir brauchen eine verbindliche nationale Grünlandstrategie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Stickstoffüberschüsse senken, gesunde Böden fördern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür brauchen wir Regeln, die greifen – ob Düngegesetz und -verordnung oder Richtlinie der Luftreinhaltung (NEC-Richtlinie). Bei Düngegesetz und -verordnung wollen wir vor allem für belastete Gebiete eine deutliche Begrenzung der Menge an Düngemitteln, die ausgebracht werden darf. Rückgrat ist eine ordentliche Bilanzierung, die wir mit der so genannten „Stoffstrombilanz“ erreichen wollen. Dafür haben sich die grünen Agrar- und Umweltminister*innen bei den Bund-Länder-Verhandlungen über die Düngeverordnung vehement eingesetzt. Der jetzt erreichte Kompromiss stellt für uns das Mindestmaß an Gewässer- und Klimaschutz dar, auf dessen Grundlage weitere Maßnahmen für eine nationale Stickstoffstrategie erfolgen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Forschung und Beratung im Bereich der humussteigernden, agrarökologischen Bewirtschaftungsmethoden ausbauen und stärken. Zu diesen Methoden gehören Mischkulturen und ganzjährige Bodenbedeckung ebenso wie Fruchtfolgen, Agroforstsysteme und das rheinland-pfälzische Programm der gewässerschonenden Landwirtschaft. Auch ein vielfältiges Bodenleben erhöht die Speicherkraft. Chemisch-synthetische Mineraldünger und Pestizide schädigen jedoch die Lebewesen im Boden und ihr Gesamtgefüge. Daher wollen wir ihre Verwendung deutlich reduzieren und eine Stickstoffüberschussabgabe und eine Pestizidabgabe auf Bundesebene prüfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Böden vor weiterem Schaden zu schützen, fordern wir eine EU-weite Bodenschutzrichtlinie sowie eine Honorierung von Maßnahmen zum Humusaufbau auf sehr humusarmen Böden im Rahmen einer reformierten Förderstruktur der GAP. Zudem müssen die Maßgaben für Böden in der so genannten „Guten Fachlichen Praxis“ konkretisiert und Verstöße sanktioniert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimafreundlich fördern </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei einer künftigen Reform der Agrarpolitik auf EU-Ebene (ab 2020) setzen wir uns dafür ein, dass nur noch solche Betriebe gefördert werden, die auch klimafreundlich wirtschaften. Generell soll es nach 2020 Agrarförderung nur noch für Betriebe geben, die sich im Bereich Klima-, Umwelt-, Natur-, und Tierschutz engagieren und Arbeitsplätze schaffen. Bereits jetzt fordern wir Grüne aber, die bestehenden Spielräume zu nutzen und 15 Prozent der EU-Gelder aus der ersten in die zweite Säule zu schichten. Damit stünde mehr Geld für so genannte Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen zur Verfügung. Bundesmittel müssen insbesondere kostspielige Vorhaben flankieren, wie die Renaturierung von Moorböden. Leider haben sich die Länder im Bundesrat nur auf eine Anhebung der Umschichtung auf sechs Prozent einigen können und selbst diese moderate Umschichtung lehnt Bundesminister Schmidt von der CDU/CSU ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ökolandbau stärken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Laut dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) ist der Ökolandbau um 15 bis 20 Prozent „klimafreundlicher“ als die konventionelle Landwirtschaft. Das liegt am besseren Humusaufbau und den niedrigeren Lachgasemissionen. Wir wollen möglichst viel Ökolandbau möglichst schnell auf möglichst viel Fläche sehen. Als ersten Schritt in diese Richtung wollen wir und der Deutsche Bauernverband auf Bundesebene das Bundesprogramm Ökolandbau wieder komplett dem Ökologischen Landbau widmen und dass es kurzfristig auf 60 Millionen Euro auf gestockt wird. In RLP sind wir schon auf einem sehr guten Weg, es haben bis heute 1445 Betriebe auf den ökologischen Landbau, mit einer Fläche von 63561 Hektar umgestellt. Das sind 8,2 % der Betriebe mit 9 % der Fläche. Im Weinbau gibt es 419 Ökoweinbaubetriebe mit 5.561 Hektar, das entspricht 65 % der deutschen Öko-Rebfläche. In 2017 wird es einen Ökokongress und die Aufstellung eines Öko-Aktionsplan geben, um unser Ziel möglichst schnell zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Lebensmittelverschwendung eindämmen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Allein in Deutschland landen im Jahr rund 18 Millionen Tonnen an Nahrung im Müll, 10 Millionen Tonnen davon wären vermeidbar - und damit verbunden auch eine Menge Einsparpotential an unnötigen THG-Emissionen, die bei der Erzeugung der Lebensmittel entstehen. Die Wissenschaftlichen Beiräte für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz sowie für Waldpolitik beim BMEL gehen davon aus, dass durch eine Vermeidung aller Lebensmittelverluste allein in Privathaushalten THG-Einsparungen in Höhe von 12 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr realisierbar wären. Ebenso wie die EU-Kommission haben wir das Ziel, Lebensmittelabfälle in der EU bis 2020 zu halbieren. Und wir wollen dafür alle in die Pflicht nehmen: Mit bundesweit, verbindlichen, branchenspezifischen Reduktionszielen auf sämtlichen Stufen der Wertschöpfungskette.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>CO2-Senkenfunktion stärken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf europäischer Ebene setzen wir uns mit den anderen Grünen Ländern dafür ein, dass der so genannte LULUCF-Sektor (Treibhausgase aus Landnutzung, Landnutzungsänderungen und der Forstwirtschaft) langfristig eine stabile negative Emissionsbilanz aufweisen und damit seine Senkenfunktion wahrnehmen wird. Die Bundesregierung muss sich endlich dafür einsetzen, dass die Belange der Ökologie und des Klimaschutzes nicht gegeneinander ausspielt und insbesondere ein Anrechnung von Emissionsminderungen, die nur auf dem Papier existieren, sicher ausgeschlossen werden. Der LULUCF-Sektor muss sich selbstständig an der Begrenzung der Erderhitzung auf deutlich unter 2 Grad beteiligen und darf im EU Energie- und Klimarahmen nicht zur Schwächung der Emissionsreduktionen anderer Sektoren missbraucht werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Treibhausgasminderungen im LULUCF-Sektor sollten z.B. durch einen stetigen europa-weiten Auf- und Ausbau der Holzreserven im Wald (das betrifft die Waldarmen Regionen) und in langlebigen Holzprodukten, eine Wiedervernässung von Mooren und Feuchtgebieten sowie eine nachhaltige und ökologischen Landbewirtschaftung geschehen. Wir sind der Überzeugung, dass bestehende EU-Fördermechanismen wie die GAP, Life+ oder ELER konsequent an den Erfordernissen des Klimaschutzes ausgerichtet werden sollten und fordern die EU-Kommission auf, eigene Förderinstrumente zu entwickeln, die gezielt und langfristig die Senkenfunktion für CO2 des LULUCF-Sektors stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Landesregierung wird aufgefordert</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sich bei der Bundesregierung und der EU dafür einzusetzen, dass unter gemeinsamer Koordinierung des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft und der Bundesministerin für Umwelt umgehend ein Bündel von wirksamen und treffsicheren kurz- und langfristigen Klimaschutzmaßnahmen verbindlich zu verankern und sofort mit der Umsetzung zu beginnen ist. Landwirtschaft muss endlich fester Bestandteil eines ambitionierten Klimaschutz-Aktionsplans der Bundesregierung werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 18 May 2017 17:31:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-1NEU: Für mehr musikalische Bildung</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Fuer_mehr_musikalische_Bildung-41893</link>
                        <author>Stephanie Burkhardt (KV Donnersberg), Ronald Maltha (KV Mayen-Koblenz), Ulrich Bock (KV Mayen-Koblenz), Eckard Wiendl (KV Vulkaneifel), Eveline Lemke (KV Ahrweiler), Gunther Heinisch (KV Mainz), Kevin Lenz (KV Altenkirchen), Heiko Geil (KV Donnersberg), Yvonne Sommer (KV Südliche Weinstraße),  Bettina Geil (KV Donnersberg), Elisabeth Bröskamp (KV Neuwied), Uwe Bröskamp (KV Neuwied), Jonas-Luca König (KV Neustadt/Weinstraße), Doris Hartelt (KV Donnersberg), Christa Jessulat (KV Trier), Freia Jung-Klein (KV Kaiserslautern-Land);</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Fuer_mehr_musikalische_Bildung-41893</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bereits am 29. November 2014 in Ramstein-Miesenbach wurde in unserer LDV beschlossen, dass wir GRÜNEN für gleichberechtigte Teilhabe an musikalischer Bildung für alle Kinder eintreten unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Glaubenszugehörigkeit oder Einkommensstärke des Elternhauses. Seitdem gibt es neue Studien, die belegen, dass sich musikalische Aktivitäten positiv auf den Erwerb der Muttersprache und auch der von Fremdsprachen auswirken und auch andere Fähigkeiten fördern wie räumliches Vorstellungsvermögen oder die Schulung des Gedächtnisses. Wir sind der Auffassung, dass Bildungseinrichtungen die Aufgabe haben, die Kultur des Musizierens und Singens immer wieder neu in zeitgemäßer Weise zu fördern und lebendig zu halten. Musikalische Bildung ist ein elementarer Bestandteil eines guten Bildungsangebotes und fördert die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Aus diesem Grund setzen wir GRÜNE uns schon lange dafür ein, die Attraktivität des Lehramts für das Unterrichtsfach Musik nachhaltig zu steigern, um dem Mangel sukzessive entgegenzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Sicherstellung eines qualitativ hochwertigen Unterrichts sind genügend fachlich ausgebildete Musiklehrer*innen einzusetzen. Dem Unterrichtsausfall auch im Fach Musik soll damit entgegengewirkt werden. Dazu gehört auch, die Durchlässigkeit zwischen Berufsmusik und Lehramt durch Anreize zur Doppelqualifikation zu erleichtern. Darüber hinaus streben wir an, dass jede Grundschullehrer*in die Fähigkeit zur Musikerziehung besitzt. Die Kompetenz, mit Schüler*innen musizieren zu können ist für alle Grundschullehrer*innen wichtig. Ein durchgehendes aufeinander aufbauendes System musikalischer Bildung von der Kindertagesstätte über die Grundschulen bis zur weiterführenden Schule muss gewährleistet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Laut Statistischem Landesamt wurden im Schuljahr 2015-16 in den Gymnasien für insgesamt 3347 Klassen/Kurse 8243 Unterrichtsstunden in Musik erteilt. In Integrierten Gesamtschulen für 1346 Klassen/Kurse 2107 Unterrichtsstunden und in Realschulen plus für 3792 Klassen waren es 4460 Unterrichtsstunden in Musik. Dabei ist fachfremder Unterricht (Realschule plus 23%, IGS 11%, Gymnasien 1,5%) mit inbegriffen. Daran ist zu sehen, dass es vor allem in den Integrierten Gesamtschulen und in Realschulen plus einen deutlichen Mangel an Musikunterricht gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die musikalische Bildung und frühmusikalische Förderung hat für uns einen hohen Stellenwert, da wir nicht erst seit den empirisch belegenden Studien davon überzeugt sind, dass Singen und Musizieren eine gleichberechtigte Teilhabe am kulturellen sowie sozialen Leben nachhaltig fördert. Denn: Musikalische Förderung kommt allen Kindern mit den unterschiedlichsten Begabungen zugute und leistet einen entscheidenden Beitrag zur kulturellen Vielfalt und Verständigung untereinander. Musik überwindet jedwede Sprachbarriere und fördert den Zusammenhalt der Gesellschaft. Dazu ist es überaus sinnvoll, die Kooperation mit außerschulischen Trägern (Hochschulen, Musikschulen, Chöre, Orchester, Opernhäuser) zu intensivieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Daher beschließt die LDV: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die musikalische Bildung in der KiTa und Schule stärker zu verankern. Wir begrüßen daher Aus- und Weiterbildungsprogramme wie „SiMuKi“ und „MUKI“, das derzeitig Grundschulkolleg*innen hierfür vorbereiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die musikalische Praxis in allen Bildungseinrichtungen nachhaltig auszubauen. Kooperationen von Kindertagesstätten und Grundschulen mit Musikschulen flächendeckend zu etablieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die bewährten Angebote wie das Projekt „Felix“ des Deutschen Chorverbandes, das Fortbildungsprojekt „Kinder singen und musizieren in der Kindertagesstätte“ (SIMUKI) für Fachkräfte in der Kita der drei rheinland-pfälzischen Chorverbände in Kooperation mit dem Landesverband der Musikschulen sowie die gemeinsame Fort- und Weiterbildung von Erzieher*innen, Grundschul- und Musikschul- Lehrkräften im Projekt „Kinder machen Musik in Kita und Grundschule“ (MUKI) fortwährend weiterzuentwickeln und auszubauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Ausbildungskapazitäten für Musiklehrer*innen zu erhöhen. Die Ausbildung in Koblenz um die Ausbildung für Gymnasiallehrer*innen zu erweitern und insbesondere die Ausstattung der Musikhochschule Mainz zu verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>In Landau wieder die Ausbildung für Musiklehrer*innen im Hauptfach anzubieten und die musikalischen, musikdidaktischen sowie musikpädagogischen Studienangebote für angehende Grund- und Förderschullehrer*innen deutlich auszuweiten, und Anreize zur Wahrnehmung dieser Angebote zu setzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die musikalische Grundausbildung für alle angehenden Erzieher*innen so auszuweiten, dass die Fähigkeit erlangt wird, auf einfache Weise mit Kindern ein Lied einzustudieren und mit einem Instrument begleiten zu können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Dass es mindestens eine Fachkraft mit Lehrbefähigung für Musik für alle weiterführenden Schulen geben soll.</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bezugspersonen, die mit Kindern singen, helfen diesem, Geborgenheit und Zugehörigkeit zu empfinden und Mitgefühl und Empathie zu entwickeln. Das sind Fähigkeiten, die für das Zusammenleben von Gemeinschaften unerlässlich sind. Auch Konzentration und Selbstregulation wird durch Musikmachen geschult. Musizierende Kinder haben auch in anderen Schulfächern mehr Freude am Lernen und sind aufmerksamer. So werden aus musizierenden Kindern selbstbewusste, selbstbestimmte, leistungsfähige und soziale Erwachsene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir finden es wichtig, dass alle Kinder Bezugspersonen haben, die mit ihnen Musik machen. Da leider nicht davon ausgegangen werden kann, dass alle Eltern das selbstverständlich mit ihren Kindern tun, ist es wichtig, dass die Mehrzahl der Erzieher*innen gewillt und in der Lage sind, die Kinder musikalisch anzuleiten, also ihnen beispielsweise ein Lied durch Vorsingen beizubringen. Es ist nicht hinnehmbar, dass in der Grundschule Musikunterricht einfach durch Sport oder Kunst ersetzt wird, weil Grundschullehrer*innen über keine ausreichende musikalische Grundbildung verfügen. Auch in den weiterführenden Schulen darf Musikunterricht nicht gegenüber anderen Fächern benachteiligt werden, indem er vermehrt Kürzungen zum Opfer fällt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Musik hat eine emotionsregulierende Wirkung. Emotionsregulation hat den Effekt, dass das Gefühl des „Sich-Verstanden-Fühlens“ durch die Musik eine emotionsbewältigende und entwicklungsfördernde Wirkung auch dort entfalten kann, wo die äußeren Bedingungen an notwendigen persönlichen Beziehungen nicht vorhanden sind, oder negativ und sogar traumatisierend sind oder waren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Wirkung könnte vor allem für Kinder mit Fluchterfahrungen hilfreich sein. Generell wurde in neueren Studien nachgewiesen, dass verstärktes Musizieren ganz besonders den sozial schwachen Kindern hilft: Kindern mit ADHS und Autismus aber auch z.B. Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwäche.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 18 May 2017 12:59:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LSG3: Therese von Schichow  (KV Ludwigshafen)</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Therese_von_Schichow__KV_Ludwigshafen-22355</link>
                        <author>Therese von Schwichow (KV Ludwigshafen)</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Therese_von_Schichow__KV_Ludwigshafen-22355</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Therese_von_Schichow__KV_Ludwigshafen-22355/viewimage?sectionId=1051" alt="Foto"><h2>Kontakt:</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hiermit bewerbe ich mich erneut für eines der Beisitzerämter des Landesschiedsgerichts. Ich werde heute 39 Jahre alt, bin verheiratet und Mutter zweier Kinder (3 und 5 Jahre). Seit mehreren Jahren bin ich als Richterin am Landgericht Frankenthal (Pfalz) tätig und dort mit Zivilsachen betraut. Bereits in den letzten vier Jahren war ich Erste Beisitzerin des Landesschiedsgerichts.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Den Grünen bin ich vor mehr als fünfzehn Jahren beigetreten. Da ich in Rheinland-Pfalz schon oft umgezogen bin, habe ich bereits mehrere Kreisverbände kennen gelernt, darunter v.a. den KV Trier-Saarburg, den KV Bad Kreuznach und jetzt den KV Ludwigshafen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich hoffe, mich durch die Mitarbeit im Landesschiedsgericht weiterhin einbringen zu können. Die sehr gute Zusammenarbeit mit den bisherigen Mitgliedern des Landesschiedsgerichts würde ich gerne fortsetzen. Außerdem möchte ich die paritätische Besetzung des Gerichts mit Männern und Frauen unterstützen und sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daher bitte ich um Eure Stimme.</p></div></div><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"></dl><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 17 May 2017 16:57:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo3: Birgit Meyreis (KV Mayen-Koblenz)</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Birgit_Meyreis-47815</link>
                        <author>Birgit Meyreis (Mayen-Koblenz KV)</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Birgit_Meyreis-47815</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Birgit_Meyreis-47815/viewimage?sectionId=1046" alt="Foto"><h2>Kontakt</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kontakt:</dt><dd>biggi.meyreis@t-online.de, mobil: 0170 3250051</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bewerbe mich heute als eure neue Landesschatzmeisterin und bitte um eure Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere langjährige und hoch geschätzte Landesschatzmeisterin Britta Steck wechselt nun in das Finanzreferat. Sie hinterlässt wahrlich große Fußspuren, die nur schwer auszufüllen sein werden. Das ist eine große Herausforderung, der ich mich gerne stellen möchte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin seit 2009 Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und seit 2010 fast durchgehend Mitglied des Kreisvorstandes im KV Mayen-Koblenz. Lange Jahre habe ich als Sprecherin des KV MYK mit dazu beigetragen, dass wir heute als einer der besonders schnell wachsenden Kreisverbände in Rheinland-Pfalz anerkannt sind. Von ursprünglich etwa 60 Mitgliedern im Jahr 2009 sind wir bis heute auf 125 Mitglieder angewachsen. Unsere Konzepte zur Mitgliedergewinnung haben bis in die grüne Bundesebene große Anerkennung gefunden und werden bis heute beispielhaft in Seminaren zur Mitgliedergewinnung genutzt, so zuletzt beim Grünen Kommunikationskongress des Bundesverbandes in Frankfurt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Mitglied der Gruppe der EntwicklerInnen auf Landesebene konnte ich meine Kenntnisse in der Mitgliederentwicklung und -betreuung bereits in den letzten Jahren einbringen. Das Projekt „EntwicklerInnen“ möchte ich als Landesschatzmeisterin gerne weiterführen. Insbesondere im Hinblick auf die Kommunalwahlen in 2019 ist es für die Aufstellung der Listen in den Kommunen ganz besonders wichtig, im Jahr 2018 den Fokus auf die Mitgliederentwicklung zu legen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit etwa eineinhalb Jahren kümmere ich mich nun um die Finanzen in unserem Kreisverband und schon in den Vorjahren nahm ich einige Male als Vertretung mit Stimmrecht an den Sitzungen des Landesfinanzrates teil. Im März 2017 habe ich zum ersten Mal als Basismitglied am Bundesfinanzrat, gemeinsam mit Britta, teilgenommen. Ich finde es sehr wichtig, dass wir als Flächenland mit sehr vielen ländlichen Kreisverbänden auch als solches auf Bundesebene wahrgenommen werden. Die Strukturen in RLP sind völlig anders als in NRW, BaWü oder auch im LV Berlin. Ich möchte für euch ein Auge darauf halten, dass dies auf Bundesebene angemessen bei der Verteilung der Mittel berücksichtigt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufgrund der schlechten Kassenlage im Landesverband nach dem nicht erfreulichen Ergebnis der Landtagswahl mussten wir einige Einschnitte im Haushalt beschließen. Alle Ebenen müssen nun ihren Teil dazu beitragen, von der erhöhten Landesabgabe, die nicht schön für die Orts- und Kreisverbände ist, bis hin zu personellen Einschnitten in der Landesgeschäftsstelle. Ich bin froh, dass wir im Gesamtergebnis des Haushaltes 2016, bedingt durch Mehreinnahmen und Minderausgaben, nochmal die Kurve gekriegt haben. So können wir jetzt doch, entgegen dem ursprünglichen Plan, eine ordentliche Rücklage bilden was sehr förderlich für die mittelfristige Finanzplanung ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich hoffe jedoch sehr, dass es im Hinblick auf die Bundestagswahl nicht zu weiteren Einschnitten kommen muss, da ein schlechtes Wahlergebnis zu einem Rückgang der staatlichen Parteienfinanzierung führen würde. Der Bundestagswahlkampf muss einfach brummen: Wir müssen alle an einem Strang ziehen, raus auf die Straße gehen, uns im Haustürwahlkampf ins Zeug legen und so viele Menschen wie nur möglich für unsere Sache begeistern!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerne würde ich für euch als Schatzmeisterin im Geschäftsführenden Landesvorstand mitarbeiten. Gemeinsam mit den vielen Finanzaktiven vor Ort möchte ich den finanziellen Rahmen unseres Grünen Landesverbandes solide gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb werbe ich um eure Stimme!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Rückfragen zu meiner Kandidatur beantworte ich sehr gerne!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit Grünen Grüßen</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Birgit_Meyreis-47815/viewimage?sectionId=1049" alt="Unterschrift (eingescannt)"><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>persönliches:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>geboren am 14.06.1966 in Koblenz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>wohnhaft in Ochtendung, Kreis Mayen-Koblenz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>verheiratet, 3 Kinder (13, 15, 25) und ein 5jähriger Enkel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>berufliches:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1987 IHK-Prüfung Bürokauffrau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seitdem als Buchhalterin tätig u.a. bei einer Gastspiel- und Theaterdirektion, einem Musikinstrumentenhandel, einer Musikproduktionsfirma mit Studio und Tourneebetreuung und bei einem Steuerberater</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 2006 als Buchhalterin (Minijob) in einem Handwerksbetrieb in Koblenz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2011 – 2015 Mitarbeiterin im Grünen-Wahlkreisbüro in Bendorf bei Katharina Raue, MdL</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Partei:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 2009 Mitglied BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2010 – 2014 und 2015 – 2016 Kreisvorstandsprecherin KV Mayen-Koblenz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit September 2016 Kreisschatzmeisterin KV Mayen-Koblenz und Mitglied im Landesfinanzrat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit Dezember 2016 Basismitglied im Bundesfinanzrat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 2014 stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Kreistag Mayen-Koblenz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 2014 Fraktionsvorsitzende im Verbandsgemeinderat Maifeld</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Freizeit:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 2015 Kassiererin des Fördervereins Flüchtlingshilfe Maifeld e.V.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>falls es der Terminkalender mal erlaubt: Wing Chun Training und Line Dance Training, früher auch mal E- Bass in einer Blues-Band, kommt vielleicht ja irgendwann mal wieder...</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 09 May 2017 17:07:06 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LSG2: Mehran Faraji (KV Koblenz)</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Mehran_Faraji_KV_Koblenz-32120</link>
                        <author>Mehran Faraji (KV Koblenz)</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Mehran_Faraji_KV_Koblenz-32120</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Kontakt:</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich heiße Mehran Faraji (32 J.), ich habe Jura studiert und bin seit 2010 bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (KV Koblenz) aktiv. Ich war u.a. Sprecher der LAG Demokratie &amp; Recht und Gründungsmitglied von RechtGrün.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den vergangenen 4 Jahren habe ich bereits engagiert und vertrauensvoll im Landesschiedsgericht arbeiten dürfen. Aufgrund der positiven Erfahrungen bewerbe ich mich erneut als Beisitzer für unser Landesschiedsgericht, von dem sicherlich jeder von uns hofft, dass es in den kommenden Jahren dank bester Grüner Streitkultur nicht benötigt wird.</p></div></div><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"></dl><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 28 Apr 2017 18:15:03 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LSG1: Arno Schubach (KV Mayen-Koblenz)</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Arno_Schubach_KV_Mayen-Koblenz-19096</link>
                        <author>Arno Schubach (KV Mayen-Koblenz)</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Arno_Schubach_KV_Mayen-Koblenz-19096</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Arno_Schubach_KV_Mayen-Koblenz-19096/viewimage?sectionId=1051" alt="Foto"><h2>Kontakt:</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><strong>Bewerbung für den Vorsitz des Landesschiedsgerichtes</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hiermit bewerbe ich mich als Vorsitzender für das Landesschiedsgericht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei Bündnis 90/Die Grünen arbeite ich thematisch intensiv im Ortsverband Vallendar, aktuell auch als Mitglied des Verbandsgemeinderates. Ich bin Mitgründer von RechtGrün in Rheinland-Pfalz und seit Gründung auch Mitglied des bundesweit tätigen RechtGrün e.V.. Darüber hinaus engagiere ich mich in vielfältiger Weise ehrenamtlich, unter anderem auch im Deutschen Anwaltverein e. V., Berlin, dessen Vorstand ich 8 Jahre lang angehört habe. Für den Deutschen Anwaltverein e. V. bin ich seit vie­len Jahren auch an Stellungnahmen zu Gesetzgebungsvorhaben des Bundes beteiligt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben anderen grünen Kernthemen ist mir der den Erhalt der bürgerlichen Freiheit besonders wichtig. Dass wir „Bündnis 90“ im Namen führen, ist für mich Auszeichnung und Verpflichtung zugleich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich lebe in Urbar im Kreis Mayen Koblenz, bin verheiratet und habe drei erwachsene Kin­der. Beruflich bin ich seit 1994 als Rechtsanwalt tätig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In meiner über zwei Jahrzehnte währenden beruflichen Tätigkeit für und mit dem Recht erfahre ich tagtäglich immer wieder aufs Neue, dass die Rechtsprechung eine der tragenden Säule der Demokratie ist. Sie ist für alle da, aber es bedürfen in besonderer Weise die Schwachen in der Gesellschaft der Möglichkeit, durch den Zugang zu unabhän­gigen Gerichten ihre Rechte zu wahren und durchzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Natürlich ist es am besten, wenn es gelingt, innerhalb einer politischen Partei Meinungs­verschiedenheiten in der offenen Diskussion und allein mittels demokratischer Entschei­dungen zu klären. Gerade das bei Bündnis 90/Die Grünen wie bei keiner anderen politi­schen Partei gelebte tiefe Verständnis für demokratische Teilhabe und Minderheiten­schutz ist der Garant dafür, dass es der Anrufung des Landesschiedsgerichtes nur selten bedarf. Wenn dieser Fall doch eintritt, sollte am Ende nicht eine Entscheidung mit Siegern und Verlierern stehen, sondern eine Streitbeilegung, die Rechtsfrieden schafft und es allen Beteiligten ermöglicht, wieder gemeinsam an der Umsetzung unserer politischen Ziele mit­zuwirken. In den letzten vier Jahren, in denen ich dem Landesschiedsgericht vorsitzen durfte, war dies oft möglich. Gelingt dies nicht, so gehört es zur Aufgabe des Landesschiedsgerichtes, seine Entscheidungen mit dem nöti­gen Fingerspitzengefühl zu treffen, um den oft der gesamten Partei drohenden Schaden möglichst gering zu halten. Ich durfte wiederholt erfahren, dass auch Parteimitglieder, die mit ihrem Anliegen nicht durchdringen konnten, die Entscheidung des Landesschiedsgericht akzeptieren und mir in persönlichen Gesprächen bestätigen, dass wir dazu beitragen konnten, dass bestehende innerparteiliche Differenzen der Vergangenheit angehören und die Klarstellung durch eine unabhängige Beurteilung dazu beigetragen hat, wieder eine Basis für eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle von Bündnis 90/Die Grünen zu finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Meine MitstreiterInnen würden uns freuen, wenn ihr uns durch eure Stimme das Mandat gebt, diese Arbeit im Sinne der Förderung eines möglichst offenen und demokratischen Diskurses innerhalb von Bündnis 90/Die Grünen fortzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit grünen Grüßen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Arno Schubach</p></div></div><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Angaben zur Person::</dt><dd>Arno Schubach  KV Mayen-Koblenz  * 1963, Rechtsanwalt</dd></dl><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 28 Apr 2017 18:12:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo2: Almut Schaab-Hehn</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Almut_Schaab-Hehn-49984</link>
                        <author>Almut Schaab-Hehn (Rhein-Pfalz KV)</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Almut_Schaab-Hehn-49984</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Almut_Schaab-Hehn-49984/viewimage?sectionId=1046" alt="Foto"><h2>Kontakt</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kontakt:</dt><dd>a-schaab@t-online.de</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hiermit melde ich meine Kandidatur für das Amt der Landesschatzmeisterin an. Als ausgebildete Steuerfachangestellte und Bilanzbuchhalterin blicke ich auf eine lange Berufserfahrung im Bereich Finanzen zurück.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im ehrenamtlichen Bereich habe ich mich ebenso um das liebe Geld gekümmert, so von 20109 bis 2013 als Schatzmeisterin des Grünen Kreisverbands Rhein-Pfalz und seit April 2013 als Finanzverwalterin des Landeselternausschusses Rheinland-Pfalz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu meiner Motivation:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ganz klar denke ich an mich selbst: Da ich zurzeit ohne Arbeit bin, strebe ich eine angemessen bezahlte Beschäftigung mit sozialer Absicherung an. Ich würde mich auf eine Tätigkeit freuen, bei der ich nicht nur am Schreibtisch sitze, sondern im Land herumkomme und bei unterschiedlichen Gelegenheiten, auf der LDV, der Kreisvorständekonferenz, im Landesfinanzrat, im Landesvorstand oder als Gast in eurem Kreisverband mit euch, liebe Freundinnen und Freunde, ins Gespräch komme. Auch die Tatsache, dass ich als Landesschatzmeisterin und Mitglied des geschäftsführenden Landesvorstands in alle wichtigen Entscheidungen der Partei einbezogen wäre, reizt mich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die eigentliche Rolle der Schatzmeisterin ist mir nicht neu: einerseits ist sie die Buhfrau, die den jeweiligen „Schatz“, die Finanzen, zusammenzuhalten hat, und daher bei den verschiedensten Leuten aneckt. Andererseits ist es ihre Aufgabe, so viel wie möglich an Grünem Engagement zu ermöglichen. Diesen Spagat hat Britta in ihrer 18jährigen Amtszeit ganz gut hingebracht, meine ich, und würde gern in ihre Fußstapfen treten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In einer Zeit, in der weniger Mittel vorhanden sind, geht es im besonderen Maß darum, das ehrenamtliche Engagement zu fördern. Auch deswegen sind in meinen Augen die LAGen in ihrer Arbeit zu unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Noch viel mehr als in Zeiten voller Kassen ist es in Zeiten knapper Resourcen wichtig, dass das Geld gerecht verteilt wird. Als Feministin liegt mir besonders am Herzen, dass es Frauen und Männern gleichermaßen zugute kommt. In diese Richtung möchte ich unsern Landesverband gern weiterentwickeln, insbesondere indem wir das Engagement in unserer Partei für Frauen aktiver machen und die Einhaltung des Frauenstatuts konsequent überwachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich freuen, wenn ihr mir durch eure Stimme euer Vertrauen aussprächt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dannstadt, den 24.04.17,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Almut Schaab-Hehn</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Almut_Schaab-Hehn-49984/viewimage?sectionId=1049" alt="Unterschrift (eingescannt)"><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Persönliches:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin 52 Jahre alt, verheiratet, und habe einen Sohn von 28 und eine Tochter von 9 Jahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beruflicher Werdegang:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1984 – 1992 Studium von Deutsch und Geschichte für das Lehramt am Gymnasium ,Abschluss: 1. Staatsexamen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1992-1994 Ausbildung zur Steuerfachangestellten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2002 – 2004 Weiterbildung zur Bilanzbuchhalterin, Abschluss: IHK-Prüfung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1994 – 2006 Steuerfachangestellte in diversen Steuerbüros</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2006 – 2016 Buchhalterin in einem Lebensmittelgroßhandel, verantwortlich für laufende Buchhaltung inklusive Mahnwesen, Lohnabrechnung, Bilanzen und Steuererklärungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Parteiengagement:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2002 Eintritt in Bündnis 90/Die Grünen, KV Mannheim, dort zunächst vorwiegend im AK Frauenpolitik aktiv</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2006 Umzug nach Dannstadt-Schauernheim (Rhein-Pfalz-Kreis), Wechsel in den dortigen Kreisverband und damit in den Landesverband Rheinland-Pfalz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2010 regelmäßig Delegierte zur LDV</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>01/2009 – 04/2013 Kreisschatzmeisterin Rhein-Pfalz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>04/2013 – 03/2014 Kreisvorsitzende</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 06/2014 Mitglied im Ortsgemeinderat Dannstadt-Schauernheim, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90 /Die Grünen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 7/2014 Mitarbeit in der LAG Frauenpolitik</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>07/2014 – 3/2014 Ersatzdelegierte zur BAG Frauen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 11/2016 Sprecherin der LAG Frauenpolitik</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 03/2017 Delegierte zum Bundesfrauenrat (gewählt auf der LDV 12/2016)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sonstiges ehernamtliches Engagement:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2010 Mitglied im Kreiselternausschuss (Elternvertretung von Kindern in Kindertagesstätten)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 05/14 (noch bis 06/17) Vorsitzende des Kreiselternausschusses Rhein-Pfalz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 04/14 (noch bis 6/17) Finanzverwalterin des Landeselternausschusses</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 24 Apr 2017 12:18:34 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LAG-2: LAG-Statut</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/LAG-Statut-31911</link>
                        <author>Susanne Schröer (KV Landau), Antje Eichler (KV Trier), Claudia Laux (KV Bernkastel-Wittlich), Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel), Ronald Malta (KV Mayen-Koblenz), Eckard Wiendl (KV Vulkaneifel), Peter Kallusek (KV Südliche Weinstraße), Sarah Rahe (KV Mainz), Ute Wellstein (KV Mainz), Stephanie Burkhardt (KV Donnersberg), Ulrich Bock (KV Mayen-Koblenz)</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/LAG-Statut-31911</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 1 Auftrag</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verstehen die Landesarbeitsgemeinschaften (LAGen) als Grüne Denk-Fabriken. In diesen Ort inhaltlicher Arbeit können Grüne Parteimitglieder und Sympathisant*innen Fachwissen einbringen und die politischen Positionen der Partei weiterentwickeln, aber auch die eigenen Horizonte erweitern. Eine weitere Aufgabe ist es kontinuierlich die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu beobachten und aufzuarbeiten. Die LAGen stellen Kontakte und Zusammenarbeit zu den außerparlamentarischen Bewegungen und zu wissenschaftlichen Institutionen her. Sie sollen Diskussionsprozesse innerhalb und außerhalb des Landes- und Bundesverbandes anregen und vor allem zur programmatischen Weiterentwicklung der Aussagen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Politik in Rheinland-Pfalz beitragen. Den Parteigremien und Fraktionen auf allen Ebenen sowie den bündnisgrünen Regierungsmitgliedern stehen sie beratend zur Seite und unterstützen insbesondere den Landesvorstand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LAGen sind auf der Grundlage bündnisgrüner Politik eine Einrichtung des Landesverbands und ein Ort ehrenamtlicher Arbeit auf der Landesebene. Die LAGen können über die Entsendung von Delegierten zu den Bundesarbeitsgemeinschaften (BAG) dort an der Meinungsbildung mitwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 2 Anerkennung und Auflösung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der Landesvorstand beschließt über die Gründung, Umbenennung und Auflösung der LAGen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Ein Antrag auf Gründung einer neuen Landesarbeitsgemeinschaft muss die Unterschriften von mindestens 30 Mitgliedern aus mindestens 5 verschiedenen Kreisverbänden tragen. Der Landesvorstand kann vor endgültiger Beschlussfassung über den Antrag probeweise einen Arbeitskreis für die Dauer von 6 Monaten einrichten. Nach Ablauf der 6 Monate ist über den Antrag zu beschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Der Landesvorstand kann eine Landesarbeitsgemeinschaft auflösen, wenn entweder</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Sitzungen infolge der Anzahl der teilnehmenden Mitglieder regelmäßig nicht beschlussfähig ist</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>oder innerhalb von zwei Jahren keine Sitzung stattgefunden hat,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>oder diese gegen inhaltliche Grundsätze der Partei oder ihrer Ordnung verstößt oder</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>sonstiger Schaden für die Partei entsteht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu sind die jeweiligen LAG-SprecherInnen anzuhören. Gegen Auflösungsbeschlüsse des Landesvorstands können diese die nächste Landesdelegiertenversammlung anrufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 3 Stellung der LAGen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Landesarbeitsgemeinschaften besitzen Antragsrecht auf Landesdelegiertenversammlung (§ 7 Abs. 5 der Satzung)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der Landesvorstand bezieht die Landesarbeitsgemeinschaften in Beratungen über Strategie, Programmatik und Wahlkampf ein und organisiert in diesen Fragen einen transparenten Entscheidungsprozess. Der Erweiterte Landesvorstand benennt AnsprechpartnerInnen für die LAGen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Fraktion bezieht die LAGen in ihre inhaltlichen Beratungen ein. Die fachpolitisch zuständigen Abgeordneten sollen regelmäßig in den LAGen berichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 4 Struktur und Arbeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitglieder einer Landesarbeitsgemeinschaft kommen zu zwei Präsenzsitzungen l im Jahr zusammen. Eine Sitzung im Sinne des LAG-Statutes muss mit der üblichen Frist unter Angabe von Ort und vorläufiger Tagesordnung eingeladen werden, es ist eine Anwesenheitsliste zu führen und ein Ergebnisprotokoll anzufertigen. Zwischen den Terminen können Beratungen und Beschlussvorbereitungen über Telefonkonferenzen oder Online-Formate stattfinden. Hier gelten die gleichen Regularien und Beschlussfähigkeitsregelungen wie für physische Sitzungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der oder die Sprecher/innen laden zu den Sitzungen ein. Das zuständige Mitglied im Erweiterten Landesvorstand und die fachpolitisch zuständigen Abgeordneten sollen bei der Terminfindung eingebunden werden. Die Einladungsfrist beträgt 14 Tage und erfolgt über den elektronischen Einladungsverteiler der LAG</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Landesarbeitsgemeinschaft ist beschlussfähig wenn mindestens 5 Mitglieder aus 3 Kreisverbänden anwesend sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Anträge an die Organe der Landespartei bedürfen eines mehrheitlichen Beschlusses der anwesenden Parteimitglieder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Von den Sitzungen werden Ergebnisprotokolle angefertigt und den zuständigen AnsprechpartnerInnen im Erweiterten Landesvorstand und den fachpolitisch zuständigen Abgeordneten zur Kenntnis gebracht. Über die Beschlüsse der Landesarbeitsgemeinschaften wird der Landesvorstand umgehend unterrichtet</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Zu Beginn jeden Jahres erstellen die beiden LAG-SprecherInnen gemeinsam mit der LAG, dem zuständigen Mitglied des Erweiterten Landesvorstands und den zuständigen Abgeordneten auf der ersten Sitzung ein Jahres-Arbeitsprogramm, um eine kontinuierliche, inhaltliche Arbeit in der LAG zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Die Unterzeichnung von Aufrufen und Erklärungen sowie Pressemitteilungen und Öffentlichkeitsarbeit im Namen der LAG bedürfen der Zustimmung des zuständigen Mitgliedes des Landesvorstandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(7) Die Landesarbeitsgemeinschaften können Arbeitskreise auf Dauer oder auch nur für bestimmte Aufgaben im Benehmen mit dem Landesvorstand bilden. Die LAG wählt eineN KoordinatorIn für den Arbeitskreis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 5 SprecherInnen und Delegierte</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitglieder einer Landesarbeitsgemeinschaft wählen alle zwei Jahre zwei SprecherInnen und ihre StellvertreterInnen, die Mitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sein müssen, wobei das Frauenstatut zu beachten ist. Die Wiederwahl ist möglich. Stimmberechtigt bei der jeweiligen Wahl sind alle LAG-Mitglieder, die in den letzten zwei Jahren an mindestens zwei LAG-Sitzungen teilgenommen haben. Der/die Versammlungsleiter*in bekommt dafür die Teilnahmelisten der letzten Sitzungen zur Verfügung gestellt. Die SprecherInnen vertreten die Landesarbeitsgemeinschaft gegenüber den Gremien und Gliederungen der Partei und im Einvernehmen mit dem Landesvorstand bei Außenterminen. Sie sind für die Terminkoordination, Einladung sowie Vor- und Nachbereitung der Sitzungen verantwortlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Mindestens einmal jährlich ruft der Landesvorstand die SprecherInnen der Landesarbeitsgemeinschaften mit einer Ladungsfrist von vier Wochen zu einer Sitzung zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Landesarbeitsgemeinschaften wählen entsprechend dem Statut der Bundesarbeitsgemeinschaften von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zwei Delegierte sowie zwei StellvertreterInnen (Ersatz-Delegierte) für die ihnen zugeordneten Bundesarbeitsgemeinschaften, wobei das Frauenstatut zu beachten ist. Die Wahl erfolgt für jeweils zwei Jahre; die Wiederwahl ist möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Ist einer Bundesarbeitsgemeinschaft in Rheinland-Pfalz keine Landesarbeitsgemeinschaft zugeordnet oder schöpft die Landesarbeitsgemeinschaft die Zahl der ihr zustehenden Delegierten für die Bundesarbeitsgemeinschaft nicht aus, kann der Landesvorstand fachlich geeignete Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus Rheinland-Pfalz in diese Bundesarbeitsgemeinschaft delegieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Im Falle der Nachwahl von LAG-SprecherInnen oder BAG-(Ersatz-)Delegierten endet deren Amtszeit mit Ende der laufenden Wahlperiode.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 6 Finanzierung von Landesarbeitsgemeinschaften</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Grundfinanzierung der Landesarbeitsgemeinschaften wird durch eine entsprechende Position im Haushalt des Landesverbandes sichergestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Reisekosten von LAG-SprecherInnen, BAG-Delegierten sowie ArbeitskreiskoordinatorInnen können im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel auf Antrag über den Landesverband abgerechnet werden. Reisekosten von LAG-Mitgliedern können im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel auf Antrag über den Landesverband abgerechnet werden. Darüber entscheidet jeweils für das nächste Jahr die LDV bei den Haushaltsberatungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In begründeten Härtefällen werden die Reisekosten der LAG-Mitglieder auf jeden Fall erstattet. Die Reisekosten werden nach den Richtlinien des Landesverbandes erstattet (siehe Kostenerstattungsordnung).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Mit Ausnahme der Reisekosten gemäß Absatz 2sind alle Kosten, die durch die LAG-Arbeit entstehen, im Rahmen der den Landesarbeitsgemeinschaften zur Verfügung stehenden Mittel nur dann erstattungsfähig, wenn sie vorher beim Landesvorstand beantragt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die Landesdelegiertenversammlung beschließt für alle Landessarbeitsgemeinschaften und BAG-Delegierten ein saldierbares Gesamtbudget. Der Landesfinanzrat beschließt aufgrund eines Vorschlages der Sprecher*innen der Landesarbeitsgemeinschaften und des Landesvorstandes ein Teilbudget für die einzelnen Landesarbeitsgemeinschaften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 7 Streitfragen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über Streitfragen politischer und finanzieller Natur zwischen Landesarbeitsgemeinschaften untereinander und zwischen Landesarbeitsgemeinschaften und dem Landesvorstand entscheidet die Landesdelegiertenversammlung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 8 Schlussbestimmung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Statut tritt mit dem Beschluss der Landesdelegiertenversammlung in Lahnstein (am 20. Mai 2017) in Kraft.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der vorliegende Antrag ist das Ergebnis der vom Kongress in Worms eingesetzten Arbeitsgruppe, die sich mit der Neufassung des LAG-Statutes befasst hatte. Der Entwurf wurde bereits zur vorletzten (Satzungs-) LDV vorgelegt, auf Wunsch des LaVos aber mangels Beratungszeit auf diese LDV vertagt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 15 Apr 2017 22:12:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>HBS-6: Michael Henke (KV Bad Kreuznach)</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Michael_Henke_KV_Bad_Kreuznach-41012</link>
                        <author>Landesvorstand</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Michael_Henke_KV_Bad_Kreuznach-41012</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kurzvorstellung zur Bewerbung in die Mitgliederversammlung der Heinrich-Böll-Stiftung in Rheinland-Pfalz und in deren Vorstand als Vertreter der GRÜNEN </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Spannungen und Ungewissheiten prägen unsere Weltlage. Dazu nur die Namen: Trump- Putin - Erdogan. Dazu kommen in zunehmenden Maße „Fake-News“, die in ihrem Umkreis und von ihnen selbst produziert werden. Für mich ist die einzige Antwort darauf, beharrlich kritische Analysen und dokumentarische Berichte zu verfassen und.zu verbreiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In unserem Land machen sich Rechtspopulisten breit und die Demokratie steht wieder zur Debatte. Politik spricht immer weniger Menschen an. Dabei sind Gefühle bei Wahlentscheidungen oft wichtiger als Fakten. Es gibt auch viele Probleme, die angesprochen werden müssen: Die wachsende Kluft zwischen arm und reich, der Verkehrskollaps in vielen Städten, der drohende Klimawandel, die zunehmende Gefahr des Terrorismus, die notwendige Integration der Geflohenen. Hier überall brauchen wir GRÜNE Antworten..</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Wahlprognosen zeigen, dass offenbar die Partei nicht mehr interessant genug ist, um ein starkes Wahlergebnis zu erreichen. Woran liegt das ? Sind unsere Themen nicht mehr aktuell oder fehlen nur neue Darstellungsformen ?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alles dies muss in der politischen Erwachsenenbildung der Heinrich-Böll-Stiftung angesprochen werden. Dabei sind die Mitgliederinitiativen ein wichtiges Bindeglied in die Gesellschaft hinein. Sie bilden das Umfeld für unsere politischen Aktionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Mitgliederversammlung und im Vorstand der HBS will ich mich dafür einsetzen, dass weiterhin Veranstaltungen stattfinden, die einen nahen Bezug zu GRÜNER politischer Arbeit haben. Dabei sollen wir auch konstruktive Kritik an der Landespolitik üben<em>. </em>Alles, was Menschen heute bewegt, soll in Veran­staltungen angeboten werden. Außerdem muss die Stiftung ein Diskussionsforum für neue GRÜNE Ideen bleiben, denn nur wenn wir uns weiter entwickeln, können durch uns aktuelle und zu­künftige Themen bearbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bad Kreuznach, 18.04.2017</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Michael Henke</p></div></div><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu meiner Person:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Geboren 1943, seit 1977 in Bad Kreuznach, 1984 bei den GRÜNEN eingetreten. Evang. Pfarrer und Politologe ( MA ), Dozent. Erfahrungen in Kommunalpolitik und Landes­politik ( im Landtag 1991-1996 ), Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Frieden und Internationales, stellv. Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Nord-Süd. Einsätze beim Senior Expert Service in verschiedenen Ländern in der Erwachsenenbildung und Begleitung von Auszubildenden im Inland.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 15 Apr 2017 18:03:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>HBS-5: Lena Engel (GRÜNE JUGEND RLP)</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Lena_Engel_GRUeNE_JUGEND_RLP-64997</link>
                        <author>Landesvorstand</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Lena_Engel_GRUeNE_JUGEND_RLP-64997</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Lena_Engel_GRUeNE_JUGEND_RLP-64997/viewimage?sectionId=1145" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hallo!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor 2 Jahren habe ich hier geschrieben, dass ich gerade mein Abitur gemacht habe und ab Herbst in Bonn Englisch und Politik studieren möchte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das stimmt heute nicht mehr ganz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach dem Abitur habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Ganztagsschule gemacht und studiere jetzt Biologie und Sozialwissenschaften auf Lehramt in Bonn.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Leitbild politischer Bildung ist der*die mündige Bürger*in. Dieses Ziel kann nicht allein durch sozialwissenschaftlichen Schulunterricht erreicht werden. Ebenso wichtig ist es, dass junge Menschen und Erwachsene Zugang zu einem breiten Angebot an Bildung und politischer Bildung außerhalb des Klassenzimmers – also auch noch nach der Schulzeit - haben. Dies wird umso bedeutender, je einfacher rechte, antidemokratische oder verschwörungstheoretische Positionen sich über neue digitale Medien verbreiten lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Demokratie lebt von der politischen Partizipation ihrer Bürger*innen. Wenn wir das Interesse an politischer Partizipation an der Wahlbeteiligung messen, dann steht es um sie nicht gut. Die Kommunen und Gemeinden – die politische Ebene, die uns allen am nächsten ist und auf der viele von euch aktiv sind – leidet am stärksten. Dabei ist es gerade hier für jeden einzelnen noch am leichtesten sich einzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Politische Bildung soll zur Partizipation befähigen, sie sollte daher das „Mittel der Wahl“ gegen sinkende Wahlbeteiligungen und für eine freiheitliche Gesellschaft sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb möchte ich gerne die politischen Bildungsangebote der Landesstiftung unterstützen und weiterhin in der Mitgliederversammlung mitwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dem Votum der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz kandidiere ich als „grünes Mitglied“ für die Mitgliederversammlung der Heinrich-Böll-Stifung Rheinland-Pfalz und hoffe auf eure Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sonnige, liebe Grüße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lena</p></div></div><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Grüne Jugend: </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitglied seit Sommer 2012</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2012/13 Sprecherin</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2013/16 Bildungsbeirat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2016/16 Beisitzerin LaVo</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Heinrich-Böll-Stiftung:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitglied in der MV RLP + Vergabeausschuss</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stipendiatin des Studienwerks</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 15 Apr 2017 18:00:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>HBS-3: Uwe Andretta (KV Bernkastel-Wittlich)</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Uwe_Andretta_KV_Bernkastel-Wittlich-61703</link>
                        <author>Landesvorstand</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Uwe_Andretta_KV_Bernkastel-Wittlich-61703</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Uwe_Andretta_KV_Bernkastel-Wittlich-61703/viewimage?sectionId=1145" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Bewerbung als Vertreter der GRÜNEN bei der Mitgliederversammlung der HBS</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bis zu meinem Einstieg in die Kommunalpolitik und die Parteiarbeit bei Bündnis90Die Grünen war ich in der freien Kultur und der politischen Bildungsarbeit sehr engagiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die letzten Jahre mussten diese Aktivitäten leider zugunsten der Politik ruhen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mittlerweile bin ich durch die Vorstandsarbeit beim STP e.V. wieder näher an der politischen Bildungsarbeit dran.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Vertreter für BÜNDNIS90DIEGRÜNEN bei der HBS sehe ich eine Möglichkeit meine Erfahrungen, in der politischen Bildungsarbeit und in der Vernetzung von Initiativen, für BÜNDNIS90DIEGRÜNEN in der Heinrich Böll Stiftung mit einzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über ein Votum von Euch würde ich mich freuen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Uwe Andretta</p></div></div><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Politischer Werdegang bei Bündnis90DieGrünen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Mitglied bei BÜNDNIS90DIEGRÜNEN seit 2004</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Fraktionssprecher der Grünen Liste im Gemeinderat Morbach seit 2004.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Mitglied im Kreisausschuss Soziale Angelegenheiten und Gesundheit 2004-2009</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Mitglied im Kreisausschuss Umweltschutz und Abfallwirtschaft seit 2009.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Sprecher des Kreisverbandes Bernkastel-Wittlich 2010 – 2015</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Vertreter von Bündnis90DieGrünen bei der Heinrich Böll Stiftung seit 2009</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kultur- und bildungspolitischer Werdegang</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>1988 bis heute Mitglied und Vorstand beim STP e.V.: Sozial Therapeutische Projekte ( früher Dörrwies e.V.). Der Dörrwies e.V. war ein selbstverwaltetes Projekt in der Sozialarbeit mit einem sozialpoltischen Anspruch. Dieser Anspruch wurde außer im gleichberechtigtem Zusammenleben und Arbeiten mit geistig behinderten und psychisch kranken Menschen auch in der Kultur- und politischen Bildungsarbeit umgesetzt. Der Verein war Mitglied beim BRI und bis 2006 bei der Heinrich Böll Stiftung. In diesem Zeitraum wurden u.a. in Zusammenarbeit mit dem Multikulturellen Zentrum in Trier vielfältige Politische Bildungs- und Kultur Veranstaltungen durchgeführt. Nach einigen Jahren Pause in der politischen Bildungsarbeit hat STP e.V. in der 2015er Jahreshauptversammlung beschlossen die politische Bildungsarbeit wieder aufzunehmen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>1988 Gründungsmitglied des Regionalvereins „Eifel-Mosel-Hunsrück e.V.“</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>1989 - 1994 Gründungs- und Vorstandsmitglied der „Kulturinitiative Hunsrück e.V.“</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>1993 Mitarbeit bei der Reaktivierung des Kulturvereins „Krahloch e.V.“</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>1993 Gründungsmitglied der LAG „Soziokultur“</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>1996 – 2003 Mitarbeit bei der Kulturinitiative „Morbacher Idee“</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Seit 1998 Mitarbeit bei „Kunst im Gewächshaus e.V.“ in Morbach</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Seit 2004 als Vertreter der Morbacher Gemeinderatsfraktion Mitglied bei GARRP.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Seit 2016 ist STP e.V. <span class="underline"><a href="http://www.sozial-pro.de/1.html">http://www.sozial-pro.de/1.html</a></span> (neue Seite ist im Aufbau) wieder Mitglied in der Heinrich Böll Stiftung. Mit der Sektion Mensch und Kultur <span class="underline"><a href="http://mensch-und-kultur.eu/">http://mensch-und-kultur.eu/</a></span> haben wir mit der politischen Bildungsarbeit begonnen. Auf der Homepage gibt es einen Einblick in unsere aktuellen Veranstaltungen. Geplant sind weitere politische Bildungsangebote für Menschen mit Beeinträchtigungen, von unserem Fachdienst Ambulante Assistenz <span class="underline"><a href="http://www.ambulanteassistenz.de/">http://www.ambulanteassistenz.de/</a></span> .</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kontakt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Uwe Andretta<br>
54497 Morbach/Hundheim<br>
Ahornweg 14<br>
Geb. 27.05.1962<br>
Angestellter in der Sozialarbeit</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 15 Apr 2017 17:57:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>HBS-4: Waltraud Blarr (KV Neustadt/Weinstr.)</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/motion/-64374</link>
                        <author>Landesvorstand</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/motion/-64374</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/motion/-64374/viewimage?sectionId=1145" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>&quot;Einmischung ist die einzige Möglichkeit realistisch zu bleiben.&quot; </strong><br>
Diese Maxime Heinrich Bölls gilt heute mehr denn je.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir erleben gerade eine Welt in Aufruhr und sind nicht ganz unschuldig daran. Jahrhundertelang haben die Industrienationen auf Kosten der &quot;Dritten Welt&quot; gelebt ohne sich darüber Gedanken zu machen und jetzt stöhnen sie über die Flüchtlingsströme...<br>
&quot;Möchtegern Diktatoren&quot; und &quot;Bauernfänger&quot; beherrschen das Weltgeschehen oder sitzen in den Startlöschern. Ohne den Widerstand breiter Bevölkerungsschichten (und nicht nur politisch Aktiver!) besteht die ernsthafte Gefahr, dass Europa (und die Welt) nach rechts rücken und sich damit die Lage weiter verschärft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In dieser angespannten Situation kann die Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz wegen ihrer einzigartigen Struktur in Kooperation mit Initiativen wertvolle Aufklärungsarbeit leisten. Ein breites Themenspektrum und die Dezentralität der Veranstaltungen garantieren, dass die Aktivitäten in die Breite wirken und viele Bewohner*innen von Rheinland-Pfalz erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit langen Jahren als außerordentliches Mitglied in der Mitgliederversammlung der HBS aktiv, durfte ich in den letzten vier Jahren zudem als Vorstandsmitglied die Bildungsarbeit mitgestalten. Besonders beeindruckend ist die Flexibilität mit der die HBS RLP auf politische und gesellschaftliche Entwicklungen mit Bildungsangeboten tagesaktuell reagiert und damit einen konkreten und unverzichtbaren Beitrag zur Information und Bewusstseinsbildung der Bevölkerung leistet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerne möchte ich die wertvolle Arbeit der Stiftung als grünes Mitglied in der Mitgliederversammlung weiter konstruktiv begleiten und bitte um eure Zustimmung für meine Kandidatur.</p></div></div><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zu meiner Person:</strong> 55 Jahre, verheiratet, drei erwachsene Kinder</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Beruflich:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Diplom-Ingenieurin für Landespflege</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>seit Juni 2013 Referentin für Kommunalpolitik beim bündnisgrünen Landesverband</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politisch:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>seit September 2014 ehrenamtliche Beigeordnete der Stadt Neustadt an der Weinstraße</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Stadträtin von 2004 bis 2014, Fraktionsvorsitzende von 2011 bis 2014</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Grünes Mitglied in der Mitgliederversammlung von 2005 -2009 und seit 2011, seit September 2012 Vorstandsmitglied der HBS RLP</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kontakt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>W altraud Blarr<br>
Langenschemelstr. 7<br>
67435 Neustadt<br>
E-Mail: waltraud.blarr@t-online.de</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 15 Apr 2017 17:49:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>HBS-8: Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel)</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Karl-Wilhelm_Koch_KV_Vulkaneifel-13834</link>
                        <author>Landesvorstand</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Karl-Wilhelm_Koch_KV_Vulkaneifel-13834</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Karl-Wilhelm_Koch_KV_Vulkaneifel-13834/viewimage?sectionId=1145" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><strong>Liebe Freundinnen und Freunde, </strong></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><strong>ich bewerbe mich erneut als „Grünes Mitglied“ zur Mitgliederversammlung der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz. </strong></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><strong>Für diese Aufgaben bitte ich um Eure Hilfe, Euer Vertrauen und Eure Unterstützung.</strong></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><strong>Karl-W. Koch</strong></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben der sinnvollen Arbeit der HBS, die ich gern fördern und unterstützen möchte, sehe ich eine große Querschnittsmenge zu meinen Tätigkeiten in den LAGen/BAGen Ökologie/Energie, Verkehr und Frieden und vor allem im Kampf gegen den Rechtsextremismus im Land. Hier habe ich mich in den letzten Jahren meiner Tätigkeit in der Böllstiftung schon mehrfach einbringen können und möchte das gern weiterhin tun. Ich möchte die Vernetzung weiter vorantreiben und Synergie-Effekte nutzen. U.a. gelang mir das in den letzten Jahren mit einer Reihe von Veranstaltungen, auch im Rahmen von Böll-Veranstaltungen, zudem arbeite ich auch an der weiteren Vernetzung zur Anti-AKW-Bewegung. Seit November 2012 bin ich im Vergabeausschuss der Böllstiftung tätig, gerade erneut „frisch“ gewählt von den rheinland-pfälzischen Böll-Mitgliedern. Diese Aufgabe möchte ich gern weiter betreuen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kurzer Tätigkeitsbericht zu meiner bisherigen Mitgliedschaft bei Böll seit 2011:</strong><br>
Aktuell arbeite ich mit den Geschäftsführerinnen an der Planung einer Veranstaltung im nördlichen Rheinland-Pfalz zum (bzw. gegen den ;-) Rechtsruck in der deutschen und europäischen Gesellschaft. In der Vergangenheit habe ich mit der Böllstiftung in Rheinland-Pfalz schon mehrfach Veranstaltungen geplant, organisiert und durchgeführt. Durch die Aktivitäten in mehreren BAGen und LAGen ist eine - auch fachliche - Vernetzung möglich, die ich hierbei gern nutze.<br>
Die bislang aufwendigste Veranstaltung war eine am Umweltcampus Birkenfeld im November 2015 zu der Fragestellung: „Brauchen wir einen Masterplan für die Energiewende in Rheinland-Pfalz?“ Beteiligt waren Mdls von drei Landtagsparteien (eingeladen waren alle!) sowie mehrere Fachreferenten, u.a. zwei Hochschulprofessoren. Die inhaltliche Planung, Vorbereitung und Moderation waren meine Aufgabe.<br>
Seit 2012 arbeite ich im sog. Vergabeausschuss der Böllstiftung mit. Hier werden die von den Initiativen und beteiligten Vereinen geplanten Projekte für das kommende Jahr bewertet und auf die Unterstützungsmöglichkeiten seitens der Böllstiftung beurteilt, gerankt und ggf. eine mehr oder minder große Teil-Finanzierung gewährt. Weiterhin stehe ich für eine regelmäßige Vernetzung zwischen Partei und Böllstiftung wie z.B. bei der seinerzeit<br>
geplanten Satzungsänderung im Oktober 2016.</p></div></div><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><strong>Meine bisherigen politischen Aktivitäten sind u.a.:</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>seit 1997 Mitglied LAG Verkehr<br>
seit 2011 Sprecher der LAG</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>seit 1997 Mitglied LAG Ökologie</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>1997 - 2001<br>
2006 - 2016 Sprecher LAG Ökologie,<br>
Energie und Abfallwirtschaft</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>1998 - 2001<br>
und seit 2006 Mitglied (für RLP) BAG Energie<br>
seit 2011 Koordinator des AK Atom<br>
seit 2007 Mitglied BAG Frieden</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>aktives Mitglied weitere LAGen (Bildung, Wirtschaft und Finanzen sowie Frieden)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><strong>Zu meiner Person:</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>geboren 1952 in Birkenfeld/Nahe</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>nicht verheiratet, keine Kinder</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Chemie-Ingenieurstudium und Aufbaustudium Berufsschullehrer</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>1983 bis 2002 an dem Berufskolleg in Krefeld</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>seit 2002 bis heute an der Berufsschule Wittlich,<br>
seit 2008 auf halber Stelle</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>über 25 Jahren Suchtpräventionsberatungslehrer</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>seit 1985 etliche Veröffentlichungen von Büchern, Zeitschriftenartikel und Bildbänden</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>seit 1990 Herausgabe einer Fachzeitschrift zum Thema &quot;internationaler Bahnverkehr&quot;</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><strong>Kontakt:</strong></span><br>
Karl-Wilhelm Koch<br>
Hinterm Hassel 19<br>
54552 Mehren<br>
Tel. 06592 / 5759019<br>
eMail KWKoch@gmx.de</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 15 Apr 2017 17:42:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>TO-1: Tagesordnung</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Tagesordnung-43580</link>
                        <author>Landesvorstand</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Tagesordnung-43580</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 1 Begrüßung und Formalia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 2 Klimaschutz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag Klima-1 &quot;Der Schutz unseres Klimas beginnt in Rheinland-Pfalz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag Klima-2 &quot;Paris 2015 - Marakech 2016 - Berlin 2017: Der Schutz unseres Klimas braucht Afrika!&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag Klima 3 &quot;Maßnahmen einer GRÜNEN Landwirtschaft zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 3 Aktuelle Politische Lage</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 4 Finanzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag F-1 &quot;Nachtragshaushalt 2016&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 5 Nachwahl Landesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachwahl Landesvorsitzende</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachwahl Landesschatzmeisterin</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 6 LAG-Statut</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag LAG-1 LAG-Statut</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag LAG-2 LAG-Statut (Globalalternative)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 7 Wahl Landesschiedsgericht</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 8 Wahl außerordentlicher Mitglieder in die Mitgliederversammlung der HBS RLP</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag HBS-1 &quot;Vorschlag für die GRÜNEN Mitglieder in der Mitgliederversammlung der Heinrich-Böll-Stiftung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag HBS-2 &quot;Wahlstatut Heinrich-Böll-Stiftung&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 9 Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag A-1 &quot;Für mehr musikalische Bildung&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 10 Verschiedenes</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 15 Apr 2017 13:57:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-1: Für mehr musikalische Bildung</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Fuer_mehr_musikalische_Bildung-52300</link>
                        <author>Stephanie Burkhardt (KV Donnersberg), Ronald Maltha (KV Mayen-Koblenz), Ulrich Bock (KV Mayen-Koblenz), Eckard Wiendl (KV Vulkaneifel), Eveline Lemke (KV Ahrweiler), Kevin Lenz (KV Altenkirchen), Heiko Geil (KV Donnersberg), Yvonne Sommer (KV Südliche Weinstraße), Bettina Geil (KV Donnersberg), Elisabeth Bröskamp (KV Neuwied), Uwe Bröskamp (KV Neuwied); (beschlossen am: 01.01.1900)</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Fuer_mehr_musikalische_Bildung-52300</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bereits am 29. November 2014 in Ramstein-Miesenbach wurde in unserer LDV beschlossen, dass wir Grünen für gleichberechtigte Teilhabe an musikalischer Bildung für alle Kinder eintreten unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Glaubenszugehörigkeit oder Einkommensstärke des Elternhauses. Seitdem gibt es neue Studien, die belegen, dass sich musikalische Aktivitäten positiv auf den Erwerb der Muttersprache und auch der von Fremdsprachen auswirken und auch andere Fähigkeiten fördern wie räumliches Vorstellungsvermögen oder die Schulung des Gedächtnisses. Wir sind der Auffassung, dass Bildungseinrichtungen die Aufgabe haben, die Kultur des Musizierens und Singens immer wieder neu in zeitgemäßer Weise zu fördern und lebendig zu halten. Musikalische Bildung ist ein elementarer Bestandteil eines guten Bildungsangebotes und fördert die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Aus diesem Grund setzen wir GRÜNE uns schon lange dafür ein, die Attraktivität des Lehramts für das Unterrichtsfach Musik nachhaltig zu steigern, um dem Mangel sukzessive entgegenzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Sicherstellung eines qualitativ hochwertigen Unterrichts sind genügend fachlich ausgebildete Musiklehrer*innen einzusetzen. Dem Unterrichtsausfall auch im Fach Musik soll damit entgegengewirkt werden. Dazu gehört auch, die Durchlässigkeit zwischen Berufsmusik und Lehramt durch Anreize zur Doppelqualifikation zu erleichtern. Darüber hinaus streben wir an, dass jede Grundschullehrer*in die Fähigkeit zur Musikerziehung besitzt. Die Kompetenz, mit Schüler*innen musizieren zu können ist für alle Grundschullehrer*innen wichtig. Ein durchgehendes aufeinander aufbauendes System musikalischer Bildung von der Kindertagesstätte über die Grundschulen bis zur weiterführenden Schule muss gewährleistet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Laut Statistischem Landesamt wurden im Schuljahr 2015-16 in den Gymnasien für insgesamt 3347 Klassen/Kurse 8243 Unterrichtsstunden in Musik erteilt. In Integrierten Gesamtschulen für 1346 Klassen/Kurse 2107 Unterrichtsstunden und in Realschulen plus für 3792 Klassen waren es 4460 Unterrichtsstunden in Musik. Dabei ist fachfremder Unterricht (Realschule plus 23%, IGS 11%, Gymnasien 1,5%) mit inbegriffen. Daran ist zu sehen, dass es vor allem in den Integrierten Gesamtschulen und in Realschulen plus einen deutlichen Mangel an Musikunterricht gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die musikalische Bildung und frühmusikalische Förderung hat für uns einen hohen Stellenwert, da wir nicht erst seit den empirisch belegenden Studien davon überzeugt sind, dass Singen und Musizieren eine gleichberechtigte Teilhabe am kulturellen sowie sozialen Leben nachhaltig fördert. Denn: Musikalische Förderung kommt allen Kindern mit den unterschiedlichsten Begabungen zugute und leistet einen entscheidenden Beitrag zur kulturellen Vielfalt und Verständigung untereinander. Musik überwindet jedwede Sprachbarriere und fördert den Zusammenhalt der Gesellschaft. Dazu ist es überaus sinnvoll, die Kooperation mit außerschulischen Trägern (Hochschulen, Musikschulen, Chöre, Orchester, Opernhäuser) zu intensivieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Daher beschließt die LDV: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die musikalische Bildung in der KiTa und Schule stärker zu verankern. Wir begrüßen daher Aus- und Weiterbildungsprogramme wie „SiMuKi“ und „MUKI“, das derzeitig Grundschulkolleg*innen hierfür vorbereitet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die musikalische Praxis in allen Bildungseinrichtungen nachhaltig auszubauen. Kooperationen von Kindertagesstätten und Grundschulen mit Musikschulen flächendeckend zu etablieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die bewährten Angebote wie das Projekt „Felix“ des Deutschen Chorverbandes, das Fortbildungsprojekt „Kinder singen und musizieren in der Kindertagesstätte“ (SIMUKI) für Fachkräfte in der Kita der drei rheinland-pfälzischen Chorverbände in Kooperation mit dem Landesverband der Musikschulen sowie die gemeinsame Fort- und Weiterbildung von Erzieher*innen, Grundschul- und Musikschul- Lehrkräften im Projekt „Kinder machen Musik in Kita und Grundschule“ (MUKI) fortwährend weiterzuentwickeln und auszubauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Am Standort Trier perspektivisch eine zweite Musikhochschule neben Mainz für Rheinland-Pfalz zu etablieren, eingebettet in einen grünen Hochschulentwicklungsplan. Solange dies nicht umgesetzt ist, die Ausbildungskapazitäten für Musiklehrer*innen an den vorhandenen Standorten zu erhöhen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In Landau möglichst bald wieder die Ausbildung für Musiklehrer*innen im Hauptfach anzubieten, wobei eine Grundausbildung in einem Instrument und in musikpädagogischen Fächern zum Curriculum jeder angehenden Grundschullehrer*in gehören sollte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die musikalische Grundausbildung für alle angehenden Erzieher*innen so auszuweiten, dass die Fähigkeit erlangt wird, auf einfache Weise mit Kindern ein Lied einzustudieren und mit einem Instrument begleiten zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dass es mindestens eine Fachkraft mit Lehrbefähigung für Musik für alle weiterführenden Schulen geben soll.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><span class="underline">Begründung:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bezugspersonen, die mit Kindern singen, helfen diesem, Geborgenheit und Zugehörigkeit zu empfinden und Mitgefühl und Empathie zu entwickeln. Das sind Fähigkeiten, die für das Zusammenleben von Gemeinschaften unerlässlich sind. Auch Konzentration und Selbstregulation wird durch Musikmachen geschult. Musizierende Kinder haben auch in anderen Schulfächern mehr Freude am Lernen und sind aufmerksamer. So werden aus musizierenden Kindern selbstbewusste, selbstbestimmte, leistungsfähige und soziale Erwachsene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir finden es wichtig, dass alle Kinder Bezugspersonen haben, die mit ihnen Musik machen. Da leider nicht davon ausgegangen werden kann, dass alle Eltern das selbstverständlich mit ihren Kindern tun, ist es wichtig, dass die Mehrzahl der Erziehe*rinnen gewillt und in der Lage sind, die Kinder musikalisch anzuleiten, also ihnen beispielsweise ein Lied durch Vorsingen beizubringen. Es ist nicht hinnehmbar, dass in der Grundschule Musikunterricht einfach durch Sport oder Kunst ersetzt wird, weil Grundschullehrer*innen über keine ausreichende musikalische Grundbildung verfügen. Auch in den weiterführenden Schulen darf Musikunterricht nicht gegenüber anderen Fächern benachteiligt werden, indem es vermehrt Kürzungen zum Opfer fällt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Musik hat eine emotionsregulierende Wirkung. Emotionsregulation hat den Effekt, dass das Gefühl des „Sich-Verstanden-Fühlens“ durch die Musik eine emotionsbewältigende und entwicklungsfördernde Wirkung auch dort entfalten kann, wo die äußeren Bedingungen an notwendigen persönlichen Beziehungen nicht vorhanden sind, oder negativ und sogar traumatisierend sind oder waren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Wirkung könnte vor allem für Kinder mit Fluchterfahrungen hilfreich sein. Generell wurde in neueren Studien nachgewiesen, dass verstärktes Musizieren ganz besonders den sozial schwachen Kindern hilft: Kindern mit ADHS und Autismus aber auch z.B. Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwäche.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 14 Apr 2017 19:18:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>HBS-2: Wahlstatut Heinrich Böll Stiftung</title>
                        <link>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Wahlstatut_Heinrich_Boell_Stiftung-43179</link>
                        <author>Landesvorstand</author>
                        <guid>https://ldv-lahnsteinMai2017.antragsgruen.de/ldv-lahnsteinMai2017/Wahlstatut_Heinrich_Boell_Stiftung-43179</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Delegierte und Ersatzdelegierte werden getrennt gewählt. Sollten nicht mehr KandidatInnen zur Verfügung stehen als Delegierte zu wählen sind, kann dies auf einem Stimmzettel geschehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Es können für so viele KandidatInnen Stimmen abgegeben werden, wie Delegiertenplätze zu wählen sind. Dabei kann mit Ja, Nein oder Enthaltung abgestimmt werden. Das Frauenstatut ist anzuwenden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gewählt sind diejenigen KandidatInnen mit den meisten Stimmen, die im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der gültigen Stimmen erzielt haben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>In einem zweiten Wahlgang können alle KandidatInnen antreten, die im ersten Wahlgang noch nicht gewählt wurden. Gewählt sind diejenigen KandidatInnen mit den meisten Stimmen, die die absolute Mehrheit der gültigen Stimmen erzielt haben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Im dritten Wahlgang können alle KandidatInnen antreten, die im 2. Wahlgang nicht gewählt wurden. Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der gültigen abgegebenen Stimmen erzielt hat.</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 13 Apr 2017 13:21:00 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>